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Darkness and Flame - Die Dunkle Seite


tassentassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Five-bn

Download (Sammler): BigFish Games.de

Autor: Andreas
Datum: 08.07.2018


Der relativ schwächste Teil der Serie, aber immer noch guter Durchschnitt
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Im dritten Teil der Serie stellt sich heraus, dass der Sieg aus dem zweiten Teil, als ein Damm gesprengt wurde, leider doch nicht ausreicht. Der Schwarze Krieger hat überlebt und terrorisiert die Lande weiterhin.
Kenntnis der ersten beiden Teile kann nicht schaden, ist aber auch nicht unbedingt erforderlich, zumal geschickter Weise innerhalb des Spiels eine gute Zusammenfassung geliefert wird.

Äußerlich ist alles beim Alten geblieben, vom gut gestalteten Inventar über die wie immer hervorragende Karte bis zur höchst erfreulichen Möglichkeit, bei der Moduswahl die Einblendung der überflüssigen Aufgaben abschalten zu können.

Die Geschichte schreitet langsam voran, die vielen Einspieler helfen da nicht gerade. Immerhin ist alles im wesentlichen plausibel und ohne große logische Fehler. Das Ende kommt nach durchschnittlicher Zeit, und lässt deutlich auf eine weitere Fortsetzung wetten, da der hier erzielte Sieg ganz offenbar immer noch nicht vollkommen ist und lose Fäden übrig bleiben.

Im Abenteuerteil fallen die größten Probleme des Spiels auf. Mindestens die zweite Hälfte besteht aus erheblichem Hin und Her marschieren, ohne Karte haben wir da keine große Chance. Und die bereit gestellten Inventarobjekte sowie Aufgaben lassen jegliche Einfallsstärke schmerzlich vermissen. Das meiste kommt mehrfach vor, Spitzenreiter ist der beliebte Schlüssel, von dem sage und schreibe 11 Vertreter zugange sind, wobei die vierfache Variante sogar nur einfach gezählt wurde. Und bei den Aufgaben finden wir schon wieder so ziemlich alles, was uns längst zum Hals heraus hängt, unter anderem Spinnweben entfernen, Tiere bestechen, Embleme finden und einsetzen und ja, auch der sagenumwobene kaputte Reißverschluss darf nicht fehlen.

Die Wimmelbilder andererseits stellen neben der gelungenen Grafik eine Stärke des Spiels dar. Sie sind abwechslungsreich und mehrheitlich anspruchsvoller als so häufig gesehen. Sie enthalten Interaktionen und teilweise kleine Minispiele, es wird mit Zurück-Setzen gearbeitet, und interessante Mustersuche kommt ebenfalls vor. Sie lassen sich auf Wunsch durch ein 3-gewinnt ersetzen.

Die Minispiele sind zahlreich, einige sind entbehrlich, da viel zu einfach. Die meisten bewegen sich im unteren Mittelfeld hinsichtlich der Schwierigkeit, aber ein paar sind auch durchaus interessant, wenn auch sattsam bekannt aus mehreren anderen Spielen. Beispiele hierfür sind das nicht zu einfache finale Balken-Puzzle und ein Kugellabyrinth, bei dem neben der zu platzierenden Kugel auch drei weitere zu bearbeiten sind.

Die sogenannte Sammlerausgabe ist halbwegs reichhaltig bestückt. Neben dem üblichen Material sind wieder jede Menge Sammelobjekte zu suchen, ebenso Chamäleonobjekte. Die meisten Minispiele lassen sich nach spielen, die Wimmelbilder leider nicht. Nach Abschluss des kurzen und von der Hauptgeschichte unabhängigen Bonus-Kapitels können einige Puzzles gelegt werden.

Fazit:
Wir haben hier einen weiteren Aufguss der vorigen Teile, der gegenüber diesen ein wenig zurück bleibt. Während die Grafik gut ist, die Wimmelbilder ebenso, stellen die Minispiele guten Durchschnitt dar, während Schwächen im Fortgang der Geschichte, speziell im Abenteuerteil auftreten.