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Dark Romance: Die Rose des Lebens

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Domini Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Autor: Claudia K.
Datum: 08.05.2015
Deutsch (Normal): 23.09.2015

Sehr abwechslungsreich im Wimmelbildbereich, aber auch sehr kurz
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Dein Vater ist schwer krank und nur die Rose des Lebens kann ihn noch retten. Sie gehört einem Prinzen, der in eine weit entfernten Königreich lebt. Natürlich machst du dich unverzüglich auf den Weg. Doch als du ankommst, musst du sehen, wie der Prinz gefangen genommen wird und eine böse Hexe die Rose des Lebens stiehlt. Sie hat alle Bewohner in Tiere verwandelt, doch mit Hilfe eines magischen Rahmens kannst du ihre wahre Form erkennen und sie können dir helfen.

4 Modi stehen dir zur Verfügung, einer davon mit individuellen Auswahlmöglichkeiten. Die Karte zeigt alles Nötige an (für Sammler-Spieler auch noch fehlende Sammelobjekte - das aber scheint nicht zuverlässig zu sein. Die Karte zeigte nichts an, doch mir fehlte ein Schmetterling)), eine Springfunktion ist integriert. Leider sieht man immer nur wenige Teilorte, so dass man ständig den Pfeil zur Navigation nutzen muss. Als Helfer hast du einen magischen Rahmen, der dir die wahre Gestalt von verfluchten Menschen zeigt, die in der Hauptsache die Verbindung zwischen dir und Jonathan ermöglichen.

Die Besonderheit des Spieles ist, wie schon in Dark Romance: Verliebter Vampir der Wechsel zwischen den beiden Beteiligten. Sie müssen zusammenarbeiten, um zum Ziel zu kommen. Das ist nett gemacht, aber gerade zum Ende hin wird es hastig. Da zusätzlich das Ende sehr schnell da ist, löst das alles keine Begeisterungsstürme aus.

Der Geschichte fehlt jegliche Form von Tiefgang. Verschiedene Themen werden angerissen, aber keines vertieft. Grafisch erinnert alles an "die Schöne und das Biest", aber darauf wird nicht weiter eingegangen. Auch andere Fädchen werden nur kurz angerissen, dann wieder fallen gelassen. Das schafft keine Atmosphäre, weil der Spieler nicht wirklich feststellen kann mit wem oder was er denn jetzt sympathisieren oder sich gar identifizieren soll. Schon quasi Widerwillen kann man für seine weibliche Rolle im Spiel empfinden. Zwar will sie ihren Vater retten, aber das drängt mehr und mehr in den Hintergrund. So sehr, das selbst das Ende keine Silbe mehr darüber verliert.

In der Sammlereditiong gibt es Porträts, magische Objekte und Schmetterlinge in den Szenen zu finden. Allerdings kann man sie sich nachher nur anschauen, ansonsten haben sie keine Bedeutung. Dazu gibt es Auszeichnungen, Musik, Konzeptkunst und Hintergründe. Passend zum Hauptspiel, ist das Bonuskapitel ebenfalls zeitlich sehr eingeschränkt. Alles zusammen kratzt nur bei gutem Willen gerade so eben an die Grenze des noch Akzeptierbaren.

Interessant gestaltet sind die Wimmelbilder (alternativ kann man ein 3-Gewinnt spielen). Nicht alle Suchszenen sind einfach so errechbar, oft müssen sie freigespielt werden. Es gibt Wortsuchlisten mit und ohne Interaktion, aber immer gibt es kleine Besonderheiten, wir haben eine Umriss-Suche mit Rücklege-Puzzle-Funktion und eine nicht so einfache WB-Szene, wo verschiedenfarbige Linsen genutzt werden müssen, um alle Gegenstände zu finden. Auch eine "suche X einer Sache" wurde mit einer Puzzle-Funktion unterlegt und andere Varianten kommen im Spiel vor.

Die Puzzles sind meist sehr leicht, aber nett gemacht und es findet sich auch mal die ein oder andere noch nicht oder nicht ganz so häufig gesehene Variante. Da sie aber so leicht sind, wird dem Puzzlefreund jeglicher Anreiz fehlen, der Anfänger oder jemand, der Puzzles als Abwechslung, aber nicht als Gehirnjogging schätzt, wird sie dagegen sicherlich geniessen.

Grafisch ansprechend, geschichtlich nur oberflächlich, wird man zumindest nicht allzu sehr ans Händchen genommen; Domini Games lässt zu, dass gespielt wird und füllt die karge Zeit nicht mit endlosen Videos. Von der Sammleredition ist definitiv abzuraten. Die Normalversion aber ist für Suchfreunde, die unterhaltsame Abwechslung mögen, durchaus empfehlenswert. Allerdings auch nur dann, wenn man der Spielzeit keine Bedeutung beimisst.


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