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Dark Dimensions: Wo alles begann

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Magic Daily

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Autor: Elke M.
Datum: 25.02.2015
Deutsch (Normal): 05.06.2015


Fünfter und vielleicht letzter Teil, der allerdings sehr wenig mit einer Heimkehr zu tun hat
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Unsere Schwester Corrine und wir ermitteln schon sehr lange seltsame Ereignisse, auch Dark Dimensions genannt. Als wir noch klein waren, sind unsere Eltern bei der Erforschung solcher dunkler Ausdehnungen verschwunden und seitdem befinden wir uns auf der Suche nach ihnen. Dieses Mal führt uns unser Weg nach Barton Mansion, an den Ort, an dem alles begann. Werden wir das Geheimnis des Hauses lüften und etwas über das Schicksal unserer Eltern herausfinden?

Eigentlich beginnt alles damit, dass aggressive Kletterpflanzen das ganze Anwesen in Beschlag genommen haben und diese machen auch vor unserer Schwester nicht halt. Natürlich durchkämmen wir das gesamte Gebäude nach ihr und kommen so einer uralten Liebestragödie auf die Spur. Violett- und Rottöne und eine dezente Hintergrundmusik verleihen dem Ganzen durchaus einen zumindest einigermaßen düsteren Anstrich. Die Handlung an sich ist allerdings ein wirres Potpourri aus Liebe und schwarzer Magie, aus dem wir bis zum Ende nicht ganz schlau werden. Die Hintergrundinformationen sind zwar in den verschiedensten Variationen in das Spiel eingebaut worden, aber diese vielen kleinen Einzelteile bringen wenig Licht ins Dunkel.

Gleich zu Beginn finden wir Corrines Handy, das dauerhaft in unserem Besitz verbleibt. Darin eingebettet ist die gute funktionierende Karte inkl. Teleportation, um schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen. Doch da alle Aufgaben einen roten Faden besitzen, ist es nicht sonderlich schwierig, die Orientierung zu behalten und alles selbst zu erlaufen. Zudem werden im Mobiltelefon auch Notizen hinterlegt und alle Videoeinspielungen abgespeichert. Unser Wegbegleiter ist ein Husky namens Rocky, der es sich in der linken unteren Ecke bequem macht, sollten wir ihn mal nicht für irgendwelche Tätigkeiten einspannen. Ansonsten springt er nach höher gelegenen Gegenständen, holt Dinge aus dem Wasser oder buddelt einfach nur etwas aus. Und hier wirkt es glücklicherweise mal nicht so, als wollten die Entwickler mit aller Gewalt ein Tier im Spiel unterbringen sondern er ist von Beginn an ganz selbstverständlich ein Teil des großen Ganzen.

Wimmelbilder sind relativ zahlreich vertreten, etliche davon spielen wir in großen Abständen ein zweites Mal. Dann aber in einer anderen Version. Am häufigsten beschäftigen wir uns mit Wortsuchlisten, bei denen aber nur ein oder zwei Gegenstände sofort greifbar sind. Diese müssen wir dann so einsetzen, dass wir andere Objekte damit freischalten können. Das letzte zu suchenden Teil wandert abschließend in unser Gepäck. Einige Male halten wir nach Einzelteilen für ein einziges Utensil Ausschau oder einfach nur nach Begriffen, die ohne Zwischenschritte zu entdecken sind.

Rätsel gibt es in Hülle und Fülle (über 30), in manchen Abschnitten gleich mehrere hintereinander. Hier scheint es so, als wollten die Entwickler um jeden Preis aus jedem noch so kleinen Handgriff ein Minispiel machen, allerdings bleibt dabei sehr oft die Qualität auf der Strecke. Nicht nur, dass die Puzzle überwiegend viel zu einfach sind, nein, ein großer Teil wird uns auch nur im Fenstermodus angeboten. Das wäre gar nicht notwendig gewesen, denn hin und wieder beweisen die Entwickler mit den wenigen großflächigen Rätseln, dass sie es eigentlich besser könnten. Die sind dann grafisch schön aufbereitet und mit einem akzeptablen Schwierigkeitsgrad ausstaffiert. So suchen wir also mal wieder gleiche oder ähnliche Paare, drehen Ringe oder Fragmente zu einem Bild, lotsen Hebel durch ein Zahnradlabyrinth, öffnen einen Tresor oder bemalen einen Gartenzwerg nach Vorlage. überspringen ist je nach Wahl des Schwierigkeitsgrades möglich, auch eine Neustart-Funktion fehlt in den meisten Fällen nicht.

In punkto Länge liegt „Dark Dimensions: Wo alles begann“ sicherlich über dem Durchschnitt. Das Ende ist kurz und knapp und das letzte Rätsel ist so gar nicht einem Finale würdig. Und auch hier geht es im ca. 60-minütigen Bonuskapitel weiter und nur wer dieses abschließt, merkt schnell, dass die Entwickler sich mit der letzten Szene ein Hintertürchen offen halten, um mit dieser eigentlich nun abgeschlossenen Reihe, fortfahren zu können. Zu den Extras der Sammleredition gehören Hundemarken, mit denen wir zum Schluss Gegenstände für Rockys Zimmer kaufen können. Außerdem erscheinen einige wenige Gebäudeteile als Chamäleonobjekte, mit denen ein Bild vervollständigt wird. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, acht Levels eines 3-Gewinnt-Spiels mit dem Hund als Hauptdarsteller zu absolvieren. Gut und aufwendig gestaltet ist das Entwickler-Tagebuch, in dem Szenen aus dem realen Leben mit Sequenzen aus dem Spiel vermischt werden.

„Dark Dimensions: Wo alles begann“ läutet als fünfter Teil das Ende dieser Reihe ein. Wer die anderen Stücke nicht kennt, wird hier zu Beginn nochmal über das Wesentliche aufgeklärt. Die Handlung an sich beschäftigt sich aber nur sehr wenig mit dem eigentlichen Hauptanliegen, nämlich dem Auffinden der Eltern. Diejenigen, die genügend Geduld mitbringen, werden sich irgendwann in die Geschehnisse und Abläufe einfinden, ja sogar Spaß daran finden. Eine Entscheidungshilfe ist hier definitiv die Probestunde, die einen guten überblick darstellt.


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