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Dark Cases: Der Blutrubin


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Boolat Games

Download (Normal): BigFish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Elke M.
Datum: 17.09.2013
Deutsch (Sammler): 26.01.2014
Solides Wimmelbild-Puzzle-Abentuer ohne große Höhen und Tiefen
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Wir träumen eines Nachts davon, dass unser Vater, der Polizist Thomas Gray, im Dienst erschossen wird. Wir ahnen bereits, dass er an schwierigen Fällen arbeitet und das vor uns verheimlichen möchte. Doch eines Tages wird und tatsächlich die traurige Nachricht überbracht, dass unser Vater ermordet wurde. Wir finden sein Tagebuch und als wir es öffnen, wird unser Erbe, ein Amulett, sichtbar. Mit ihm können wir einen Monat zurück in die Vergangenheit reisen umso das Schicksal unseres Vaters zu verhindern. Wird es uns gelingen, die Zukunft zu ändern? Und welche Rolle spielt ein blutroter Rubin dabei?

Nach mehreren Einspielern und einer wenig geradlinig verlaufenden Handlung können wir mit dem eigentlichen Spiel starten. Wir sind in einem Anwesen eingesperrt und müssen versuchen, uns einen Weg nach draußen zu verschaffen. Die Grafik, die auf den ersten Blick etwas altmodisch wirkt, passt ausgezeichnet zum Geschehen, dazu ist sie klar und deutlich und selbst in dunkleren Bereichen können wir alles gut erkennen.

Beim Schwierigkeitsgrad stehen uns 3 Stufen zur Verfügung. Im leichten Modus laden der Tipp und die überspringenfunktion schneller. Aktive Bereiche werden durch ein Glitzern angezeigt, ebenso Gegenstände, die man miteinander in der Inventarleiste kombinieren kann. Beim normalen Modus ist die Ladezeit länger, kombinierbare Objekte werden uns nur manchmal annonciert und auch das Glimmern kommt nicht mehr so oft vor. Dazu erhalten wir in den Wimmelbildern Klickstrafen. Der Schwierigkeitsgrad „Experte“ lässt uns lange auf den Hinweis-Button und Skip warten, Gegenstände die wir zusammenfügen können, werden nicht markiert, das Glitzern entfällt ebenso komplett und auch hier werden wir für zu wildes Klicken bestraft. Außerdem können wir auf der Karte nicht erkennen, in welchen Bereichen es noch etwas zu tun gibt, und das ist bei diesem Spiel extrem von Vorteil.

Wie eben erwähnt haben wir also auch eine Karte in unserem Gepäck, die zuverlässig nur die Orte anzeigt, an denen im Moment tatsächlich noch Aufgaben auf uns warten. Und da die Wege weit und verschlungen sind, sind wir froh, dass sie auch über eine Transport-Funktion verfügt. Nicht selten kommt es vor, dass wir von einem Ende zum anderen Ende zurück müssen, um einen gefundenen Gegenstand dort zu verwenden. Wir wissen zwar aufgrund des logischen Aufbaus sofort, wie wir unsere Fundsachen verwenden müssen, aber leider nicht mehr wo das genau war. Zudem haben wir ein Tagebuch, das Codes und Nachrichten mit notiert. Am linken Bildrand können wir unsere aktuellen Aufgaben einsehen.

Wir spielen 12 Wimmelbilder, die in großzügigen Abständen im Spiel verteilt sind. Auf jedes Wimmelbild treffen wir nur einmal. Wir haben eine Wortsuchliste, auf der ein paar Begriffe in rot markiert sind. Um diese Objekte zu finden, müssen wir 2 oder 3 Gegenstände nach Silhouette suchen, diese werden in einem Fächer aufbewahrt. Wenn wir diese Dinge dann im Bild anwenden, können wir die farbigen Begriffe einsammeln. Danach gelangen immer 2 der gefundenen Utensilien in unser Inventar.

Bei den Rätseln ist für jeden was dabei. Die meisten dieser Minispiele haben einen vernünftigen Schwierigkeitsgrad, der uns dennoch keine grauen Haare wachsen lässt. Wir finden viel Altbekanntes, aber teilweise sehr clever verpackt. Da hat sich der Entwickler Boolat Games tatsächlich große Mühe gegeben, uns angemessen zu unterhalten. Zudem passen die Rätsel gut ins Spielgeschehen. Oft brauchen wir noch einige Objekte um sie freizuschalten und haben wir sie dann gelöst, erhalten wir wieder ein Teil um im Spiel fortfahren zu können.

Für die nicht so geduldigen Spieler unter uns, könnten die vielen Zwischensequenzen, die mäßig unterhaltsam sind, ein Manko darstellen. Aber sie sind meistens notwendig, um der Handlung folgen zu können. Und obwohl es nicht angezeigt wird, kann man die gesprochenen Sätze mit der Maustaste schnell weiterklicken. Eine überspringenfunktion für den kompletten Einspieler steht uns natürlich auch zur Verfügung. Zudem könnte es einigen nicht gefallen, dass vor unseren Augen ein Kind erschossen wird, dass wie sich später herausstellt…. nein, ich möchte nicht zu viel verraten.

Wer fleißig die Karte nutzt, wird in ca. 3,5 Stunden das kurz gehaltene Finale sehen. Und wie wenn wir es nicht schon geahnt hätten, geht es wieder um Liebe und Macht. Das Bonuskapitel bietet nochmal ungefähr 30 Minuten Spielzeit, 3 Wimmelbilder und 5 Rätsel. Eigentlich hätte es, des lieben Verständnisses wegen, an den Anfang des Hauptspiels gehört, damit wäre von Beginn an einiges klarer gewesen. Ansonsten bietet die Sammleredition nur 24 wiederholbare Minispiele, 30 Videoeinspieler, Musik, Konzeptkunst und Wallpapers. Wer gerne Auszeichnungen erhält und Sammelobjekte mag, wird hier enttäuscht werden.

„Dark Cases: The Der Blutrubin“ ist ein solides Spiel. Es hat einen roten Faden, obwohl die örtlichkeiten mehr einem Irrgarten gleichen, es ist nicht anstrengend und man kann durchaus erkennen, dass die Entwickler alles daran gesetzt haben, ein unterhaltsames Spiel zu konzipieren. Das ist ihnen auf jeden Fall gelungen, und wem die Probestunde gefällt, wird auch vom Rest nicht enttäuscht werden. Von der Sammleredition ist dringend abzuraten.

 

 


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