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Dangerous Games:Der Illusionist


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Blam! Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Autor: Claudia K.
Datum: 03.03.2015
Deutsch (Normal): 31.07.2015


Sehr abwechslungsreich in Bezug auf Wimmelbilder
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Vor 20 Jahren fand die erste Weltmeisterschaft derDer Illusionisten statt - doch sie endete tragisch. Mit einem Brand und einem Toten. Als Journalistin bist du heute eingeladen, an der Eröffnungsvorstellung der zweiten Weltmeisterschaft teilzunehmen. Im gleichen Hotel wie damals. Doch gleich bei der ersten Nummer geschieht etwas Schockierendes und der Hotelbesitzer ist sich ganz sicher. Der Bösewicht, der einen Magier hat verschwinden lassen, ist der Gewinner des damaligen Wettbewerbs. Aber nicht nur das: Er war auch der einzige Tote damals. Viel Zeit bleibt dir nicht, darüber nachzudenken, denn wenn dein Artikel zur Schlagzeile werden soll, dann darfst in dem Strudel von Illusionen, die auf dich warten, nicht versinken.

Vier Modi bietet das Spiel an - der Viert ist individuell in vielen Bereichen einstellbar. Eine Karte, die, je nach Modus auch aktive Aufgaben anzeigt und natürlich mit einer Springfunktion versehen ist, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Sie zeigt gern mal an, dass man nochmal wieder kommen müsse - auch wenn das nie geschehen wird. Wer den Tipp benutzt, kann bei "du musst von A zu D" eine Transportfunktion nutzen, ansonsten dient ein Pfeil zur Richtungsangabe. Einige Inventarobjekte sind je nach mit einem Pluszeichen versehen: diese müssen noch bearbeitet oder im Inventar einfach geöffnet werden.

Blam Games zeigt in Dangerous Games: Illusions bei den Wimmelbildern eine Anzahl verschiedener Varianten. Es gibt 1x Puzzle-Suche, 3x Umrisse (mit kleinen Interaktionen), 1x X Einzelteile in der aktuellen Szene, 2x Gegenstände zurück legen, 5 Wortsuchlisten mit mehr oder weniger (meist weniger) Interaktion (+ 5 Worsuchlisten mit drei Klick-Interaktionen in der Sammleredition), 1x 6 Paare, 1x X der gleichen Sache, 1x Wortsuchliste mit sich verändernden Objekten.

Die Puzzles sind sehr unterschiedlich in der Ausführung. Es gibt welche, die wirklich Knobelei benötigen, andere Geduld und wieder andere liefern die Lösung quasi schon frei Haus, so dass man nicht wirklich selbst denken muss. Und auch grafisch gibt es Solche, die schön ausgearbeitet sind, bei anderen hat man eher das Gefühl, dass sich die Grafiker nur rudimentär dafür interessiert haben. Neues gibt es nicht und leicht abgewandelt finden sich immer mehrere von einer Puzzlevariante. Aber es ist eben auch und gerade gut, dass jedes "Puzzle-Gemüt" zumindest ein oder zwei finden wird, die seinen persönlichen Vorlieben entsprechen.

In der Sammleredition sind an 20 Orten veränderliche Karte versteckt. Nach dem Spiel kann man diese in den Extras ansehen und erfährt die Wahrheit hinter 20 bekannten Zaubertricks; eine nette Idee, aber gab es nicht mal den Spruch: Ein guter Zauberer verrät seine Tricks nicht? Wie dem auch sei, anschauen sollte sie sich nur, wer keine Illusionen hat oder sich vorhandene nicht nehmen lassen möchte. Außerdem gibt es 9 Puzzles (eines davon stammt aus dem Bonus-Spiel) zum nachspielen. Das Bonusspiel serviert eine Fortsetzung des Hauptspieles, was erklärt, warum das Ende der Normalversion so offensichtlich zeigt, dass ein Finale nicht zwangsläufig das Ende bedeutet. Aber natürlich - auch der Abspann des Bonus-Finale lässt die Hintertüre für eine Fortsetzung offen. Ansonsten bietet die Sammleredition nur die üblichen Extras.

Technisch gesehen fällt auf, dass sich Nahansichten, in denen es zwei oder mehr Dinge zu nehmen gilt, häufig schließen, ohne dass man das letzte Objekt tatsächlich angeklickt hat - mit der Schließung fliegt es aber freundlicherweise trotzdem ins Inventar.

Dangerous Games: Illusions ist gefällig. Grafisch hochkarätig (und vor allem ohne schlechte, echte Schauspieler) versäumt es trotzdem die Chance, uns in die Welt der Illusionen wirklich mitzunehmen. Viel zu oft bleibt die Illusion dann doch durchschaubare Realität. Gefällig sein zu wollen bedeutet eben auch, in keinem Fall an der Oberfläche zu kratzen.

BlamGames zeigt im Wimmelbildbereich, was sie können; in der Puzzle-Abteilung bedienen sie sozusagen Jedermann und sorgen im Abenteuerteil von Dangerous Games: Illusions dafür, dass ja niemand auch nur eine Sekunde lang nicht wissen könnte, wo es nun hingeht. Doch all das ist durchaus unterhaltsam, gut gemacht und in einen Standard-Zeitrahmen gepackt. Es ist nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger als ein gutes Spiel, dass das Geld für die Sammleredition nicht wert, in der Normalversion aber empfehlenswert ist.


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