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Curse at Twilight: Der Dieb der Seelen


tassen tassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Amaranth Games

Download (Sammler): BigFish.de
Download (Normal): BigFish.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 04.01.2012
Deutsch (normal): 24.07.2012

Es beginnt mit der üblichen, mysteriösen Einladung. Aus irgendeinem Grund wirst du zur Neueröffnung um Mitternacht eines verlassen geglaubten Herrenhauses eingeladen. Kaum angekommen, schliessen sich die Tore und es gibt kein Zurück. Nun, zumindest bemerkt die Heldin selber, dass sie hätte gewarnt sein sollen, aber zu spät, nun muss sie sich dem Abenteuer stellen.

Amaranth Games ist bekannt für die recht erfolgreiche "Aveyond" Jump 'n Run Rollenspiel Serie. Nun hat man sich aber wohl gedacht: Mit einem Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer lässt sich mehr Geld verdienen. Ein grundsätzlich richtiger Gedanke, der sich im Ergebnis aber vermutlich als falsch heraus stellen wird.

Jedenfalls stellst du in Curse at Twilight: Der Dieb der Seelen schnell fest: Das Böse, hier Grim genannt, was nicht wirklich kreativ ist, will die Welt übernehmen. Als ob wir davon nicht schon genug Bösewichter gehabt haben. Sie haben alle versagt, weil entweder unverständlicherweise überall Gegenstände herumliegen, die dazu beitragen, dass man sie besiegt und weil ruhelose Seelen dem Helden stets entscheidend weiterhelfen. Auch hier beides der Fall. Diejenigen, die bisher vergeblich versucht haben, Grim zu stoppen, helfen dir nun, in der Hoffnung, dass du die Eine bist, der es gelingen kann.

Wie üblich bewegst du dich frei. Jede Szene hat eine vorgegebene Anzahl von Münzen, die du finden solltest. Denn hast du sie, schaltet dies jenen Teil der Karte frei, in dem du dich gerade befindest. Ein Klick in der Karte wird dich sofort wieder an diesen Ort zurück bringen, was sicherlich nicht von Nachteil ist - so ist die oft unlogische und enervierende Hin- und Her Rennerei zumindest nicht von zahllosen Klicks begleitet. Allerdings wird das auch nicht helfen, wenn dein Gedächtnis nicht hervorragend ist. Du wirst in Curse at Twilight: Der Dieb der Seelen vieles finden, dass dann erst mehrer Kapitel später an einem Ort eingesetzt wird, der keinen wirklichen Zusammenhang mit dem hat, was gerade deine aktuelle Aufgabe ist.

Amaranth Games hatte offensichtlich ein Problem, sich zu entscheiden, was den Suchmodus angeht. Und so hat man sich entschieden, alles in die Waagschale zu werfen. Naja, fast alles. Dankenswerter Weise haben sie auf veränderliche Objekte verzichten. Ansonsten klickst zum einen Gegenstände an - diese zerfallen automatisch in Einzelteile, die du dann suchen und in das Objekt einfügen musst. Dabei hängen und liegen diese Einzelteile dann einfach in der Gegend, sind höchstens durch Ton in Ton Varianten "versteckt". Normale Wimmelbildszene sind zugemüllt, du wirst jede Menge Objekte finden müssen, aber erst wenn alles andere gefunden wurde, wird das eigentliche Inventarobjekt auf der Liste erscheinen. Die Gegenstände sind zum Teil riesig gross, zum Teil winzig klein, zum Teil fragt man sich ungläubig, wer um alles in der Welt darauf kommen soll, dass dies jenes Objekt sein könnte. Es gibt "Suche den Unterschied", "Lege Dinge wieder in die Szene zurück", "Finde eine vorgegebene Anzahl der gleichen Objekte". Und natürlich liegt so manches in den Szenen herum.

Puzzle und Rätsel sind auf der einfachen Seite, einige wiederholen sich mehrmals und andere haben soviele "Level", dass man gähnend über die Überspringfunktion nachdenkt. Die Grafiken sind eher mittelmässig, die Dialoge nicht sonderlich spannend und auch die Geschichte bietet keine weiteren Überraschungen. Alles ist in dunkel gehalten, allerdings lässt sich diese über die Optionen ändern. Zwar erschwert ein Aufhellen die Suche nach den Goldmünzen ein wenig, ist aber dringend anzuraten, weil die gern "kontrastreich" in grau-grau gehaltenen Einzelteile ohne Aufhellung noch schlechter sichtbar sind.

Positiv ist in Curse at Twilight: Der Dieb der Seelen sicherlich noch die Länge, 4-4,5 Stunden hat es gedauert, bis ich am, schlecht gemachten, Ende war. Allerdings ist das die Collector Edition gewesen. Während des Spieles findest du diverse Schlösser, die mit besonderen "CE" (Collector Edition) Schlüssel geöffnet werden müssen. Dahinter verbergen sich Wimmelbildszenen, du findest einen Inventargegenstand. Das letzte Kapitel ist als Bonus-Kapitel ausgewiesen. Es stellt sich nur die Frage: Hören dann Spieler der Normalversion mitten drin auf? Das sechste, also vorletzte Kapitel hat kein Ende. Es ist nicht abzusehen, wie das in der Normalversion gelöst werden kann. Zumal einige Objekte, die ausserhalb der "CE-Szenen" gefunden werden, im letzten Kapitel Verwendung finden. Es bleibt spannend. Naja, zumindest fragwürdig.

Alles in allem ist hat Curse at Twilight: Der Dieb der Seelen drei gute Punkte zu bieten. Aufhellung der Szenen über die Optionen, eine Karte, die dich per Klick an den gewünschten Ort bringt und eine Länge, die etwas über dem Durchschnitt liegt. Der Rest ist mittelmässig und schlechter. Und man kann zu diesem Zeitpunkt nicht mal raten, die Normalversion abzuwarten, weil die, so wie es aussieht, dann auch noch einfach abgeschnitten ist.


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