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CrossWorlds: Die Stadt in den Wolken


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: 2Monkeys

Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 20.02.2011


Gemeinsam mit deinem Vater hast du eine Zeitmaschine entwickelt - ihr seid fast fertig, aber der Teleporter weisst noch einen kleinen Fehler auf, da findest du ein Notiz deines Vaters. Er habe keine Wahl gehabt und den Teleporter benutzt. Du mögest ihm nicht folgen, es sei zu gefährlich, schreibt er. Als gute Tochter kümmert dich die Warnung natürlich nicht und du machst dich auf die Suche.

CrossWorlds hat durchaus Wimmelbild-Abenteuer Qualitäten. Und zugleich eine glorreiche Karriere als Unterstützer der Schuster-Industrie. Denn du wirst laufen. In jedem der vier Kapitel legst du viele, viele Kilometer zurück, um einzelne Objekte zu bekommen und grundsätzlich herauszufinden, was du überhaupt zu tun hast.

In durchaus netten, wenn auch nicht sehr guten Grafiken wird zunächst das Haus des Vaters durchsucht um den Teleporter wieder ans Laufen zu bringen. Die drei folgenden Orte, eine Roboterwelt, eine Fluss-/Dschungel - Welt und zu guter Letzt die Stadt in den Wolken, die dem Spiel den Namen gegeben hat, dienen dann zum aufspüren des Vaters. Wimmelbildszene geben Inventar-Objekte, andere findet man so in den einzelnen Szenen. Mit den Inventarobjekten werden Türen, Schränke etc. geöffnet und werden zur Lösung der verschiedenen Rätsel gebraucht. Minispiele gibt es relativ wenig und wenn, sind es alte Bekannte und leicht zu lösen. Eine überspringfunktion gibt es, braucht aber, ebenso wie der Hinweis, relativ lange um sich aufzuladen. Das der Hinweis nur innerhalb der Wimmelbildszenen funktioniert, dort aber die Gegenstände nicht allzu schwierig zu finden sind, ist das nicht allzu tragisch. Wenn man ihn aber braucht, hat einen grossen, nicht wirklich hilfreichen Radius. Klickstrafen gibt es aber nur bei allzu hysterischem, ziellosen Rumklicken.

Ein Tagebuch beinhaltet Notizen oder sonstige wichtige Informationen, die man während Suche gefunden hast. Diese braucht man schon mal um ein Rätsel zu lösen und ein Blick dort hinein ist vor allem dann gut, wenn es um Codes geht. Ansonsten gibt das Spiel nur die üblichen Hilfen in Form von unterschiedlichen Mauszeigersymbolen.

Während in den meisten Spielen Gegenstände "auf Vorrat" gesammelt, ist das hier eine Ausnahme. Man wird selten sehr viel im Inventar haben, denn um eine neue Aufgabe zu bekommen, Einzelteile für ein Puzzle/Rätsel wird man vorher etwas anklicken müssen um Wimmelbildszenen (an anderer Stelle) zu aktivieren oder das aufnehmen/nutzen von Gegenständen überhaupt erst möglich zu machen. Und das ist die eigentliche Crux in CrossWords: Die Stadt in den Wolken: Wer es versäumt hat, ein Anzeigenbord anzuklicken, wird die richtigen Objekte, die er braucht um überhaupt zu wissen, was er tun muss, nicht finden können. Wer unter 10 Büchern, das eine nicht anklickt, dass keine leeren Seiten zeigt und diese Seiten dann noch mal extra anklickt, wird nicht wissen, wie der Teleporter zu reparieren ist und auch die entsprechenden Gegenstände nicht finden können.

Schon allein deshalb rennt der Spieler sich die Hacken ab. Ein vergessener Klick und man weiss nicht, was zu tun ist, weiss nicht wo suchen. Dass an einer Stelle erst drei Statuen angeklickt werden müssen, die alle das selbe sagen, bevor man die eigentliche Aufgabe lösen kann (die einem schon nach der Antwort der ersten Statue klar ist) fand ich persönlich besonders enervierend. Die Geschichte ist nicht sonderlich spannend erzählt und das eher unerwartete Ende verspricht einen zweiten Teil.

Trotzdem, das Spiel hat etwas. Etwas, was zum überlegen anregt, zum knobeln ohne dass die eigentlichen Aufgaben wirklich schwierig sind. Das Spiel erwartet Aufmerksamkeit vom Spieler, es erwartet, dass auch den Details Beachtung geschenkt wird. Das unterscheidet es von den "grossen" Brüdern, die wir heute so als Wimmelbild-Abenteuer bezeichnen. Es regt den Spieler an, dass ganze Spiel wahrzunehmen. Wenn auch die ursprüngliche Geschichte nicht sonderlich originell oder gar original ist (so langsam glaube ich, unsere Wissenschaftler verheimlichen uns was - Teleporter kann man offensichtlich in jedem kleinen Keller selber zusammenbasteln), so sind doch die Orte der Suche durchaus schön gewählt und nicht alltäglich. Keine dunklen Geister, keine böse Magie. Nur der Spieler und ein paar seltsame Gestalten, die lernen müssen, einander zuzuhören. Der Download lohnt sich. Es ist ein wenig anders und doch gleich genug um dir 4-6 Stunden Wimmel- und Rätselspass zu geben.


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