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Coyote's Tale - Fire and Water
Nachlese
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Merscom

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Autor: Claudia K.

Die Geschichte ist schnell erzählt.Zwei Schwestern machen Urlaub in Mexico und ahnen nicht, dass dies die wohl seltsamsten Ferien ihres Lebens werden. Einige alte, längst vergessene Götter haben beschlossen, das Leben der menschlichen Rasse etwas schwieriger zu machen. Um von ihnen jeweils einen Gegenstand zu erhalten, der es dem Unruhestifter Coyote unmöglich macht, die Welt in ein komplettes Chaos stürzen, musst Du zunächst mal zu dem Gott zugelassen werden. In füheren Zeiten war dies nur durch Opfer möglich, aber Frank, der Dich "angeheuert" hat, hat eine andere Lösung. Wenn Du genug Objekte gefunden hast, bekommst Du ebenfalls Zutritt und Du kannst dann in einem Wettstreit ein wertvolles und hilfreiches Artefakt erhalten.

Du spielst als Tletl (Zeitmodus) oder als "ruhige" Atl (ohne Zeitlimit), eine Wahl, die Du zu Beginn des Spieles treffen musst und auch nicht revidieren kannst. Du hast eine Karte und kannst von dort aus zu den einzelnen Orten gehen, in denen Du immer 15 Objekte suchen musst.

Insgesamt gibt es 7 verschiedene Orte auf der Karte, Du hast 15 Götter, also 15 Kapitel und die Anzahl der zu suchenden Objekte pro Kapitel steigert sich langsam von 30 zu 150. Das Spiel hat also eigentlich durchaus eine beachtliche Länge. Aber durch die nur 7 verschiedenen Orte besuchst Du alle mehrmals. Da die Objekte niemals ihren Platz wechseln und man sich auch nicht die Mühe gemacht hat, Dir immer wieder neue Objekte zu geben, wirst Du spätestens nach dem dritten Mal schon recht schnell alles finden.

Hast Du alle Stationen des Kapitels durchgespielt, hast Du Zugang zur jeweiligen Gottheit und musst ein Rätsel lösen oder ihn in einem Spiel besiegen. Da gibt es ganz unterschiedliche Sache wie Verschiebepuzzle, normale Puzzle und Memory, aber auch schwierigere Puzzle. Da musst Du auf einem Spielbrett zum Beispiel 6 Münzen einkreisen, darfst aber jede Linie immer nur einmal benutzen. Oder Du musst exakt 4 Liter Wasser in einen Krug schütten. Oder wie schaffst Du die Hasen und Coyoten auf die andere Flussseite, ohne dass die Hasen gefressen werden? Diese Puzzle sind eine gute Abwechlsung. Abwechslungsreich sowohl in der Art als auch im Schwierigkeitsgrad. Denn Du spielst jedes Spiel nur einmal, nichts wiederholt sich.

Die Grafiken der Suchbilder sind gut. Photorealistische anmutenden Szenen, in die die Objekte mehr oder weniger geschickt eingearbeitet wurden und reine Grafikszenen. Alles gelungen gemacht, auch wenn sich einige von den 7 Orten durchaus ähnlich sind. Die Dinge sind detailliert und lebensecht gezeichnet. Die Farben haben was natürliches.

Was bei diesem Spiel besonders ist, sind die Fortschritte in der Hinweisgebung und die Art der Objektlistung. So hast Du im allerersten Level ausschliesslich Bilder zur Verfügung. Diese sind klar und zeigen sowohl die korrekten Farben des gesuchten Gegenstandes, als auch die richtige Lage (also ob der Gegenstand liegt oder steht oder vielleicht horizontal eingezeichnet ist). Findest Du den Gegenstand gerade nicht, kannst Du mit Pfeilen weiterklicken. Klickst Du aus Versehen ein anderes Objekt, das Du als Bild noch nicht gesehen hast, wird es trotzdem akzpetiert.

Der nächste Schritt ist, dass Du zwischen der Bilderliste und einer Wortliste hin- und herklicken kannst. So kannst Du, um schnell alle zu findenden Gegenstände zu sehen, Dir die Suchwortliste anschauen und wenn Du etwas nicht sehen kannst (oder das Wort nicht kennst), Dir zunächst einmal das Bild anschauen.

Im weiteren Verlauf des Spieles erhälst Du als Belohnung für bestandene Wettstreits mit den Göttern insgesamt 5 Herzen, die als Direkthinweise dienen. Ausserdem bekommst Du die Fähigkeit, Blumenornamente, von denen Du bis zu fünf in jedem Level findest, in Herzen oder Direkthinweis umzuwandeln. Noch später bekommst Du zusätzliche Blumen, wenn Du drei Objekte schnell hintereinander findest.

All diese Optionen sind natürlich besonders interessant, wenn Du auf Zeit spielst. In diesem Modus verringert sich die Zeit, die Du für die 15 Objekte hast, von 12 Minuten am Anfang mit jedem Level um 30 Sekunden, so dass Du zum Schluss 5 Minuten für 15 Objekte hast. Eine gelungene Idee, die mir sehr gefallen hat.

Die Hintergrundmusik ist nett und dem Spiel angepasst.

Coyote's Tale - Fire and Water ist ein angenehmes Spiel ohne grosse Höhepunkte, aber auch ohne absolute Fehlschläge. Im Wasser (zeitlos) Modus kann es sich ein wenig ziehen, da es wenig Anreiz gibt, aber die Neugierde aufs nächste Puzzle sollte solche Moment überbrücken. Wirklich schade ist, dass sich die Objekte nicht ändern. Nicht vom Standort und nicht von der Liste. Am Ende konnte ich Spinnen und Mond, äxte und Messer schon fast blind anklicken. Das schmälert einfach den Spielspass. Im Zeitmodus ist das Spiel erheblich interessanter, da dort die unterschiedlichen Arten, Hinweise zu erhalten die Herausforderung der immer weniger werdenden Zeit spannend macht. Ein Spiel, dass den Download sicher lohnt.

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