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Nachlese
Cajun Cop: Der Clou im French Quarter
Nachlese
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Cat's Eye Games
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Autor: Sonja R.

Begleite den berühmten Inspekter Jacques Lamont, wenn er eine garstige Bande von Juwelendieben in diesem spannenden Wimmelbildspiel zur Strecke bringt. Durchforste die Innenstadt von New Orleans nach Spuren, benutze deine Talente um diese cleveren Gangster zur Strecke zu bringen, während diese versuchen dem Cajun Cop zu entkommen.

Hört sich toll an, aber am Anfang dachte ich: Oje, das kann nichts werden. Der erste Eindruck hat getäuscht und ich werde auch erzählen, warum.

Ohne jedes Zeitlimit pendelst du zwischen dem Polizeirevier und mehreren Gegenden der Stadt. Du bekommst die Meldung eines Juwelenraubs, woraufhin du im Polizeirevier alle möglichen und unmöglichen Gegenstände zusammen suchst, die du zu benötigen glaubst. Such dir beimn Start des Spiels einen der beiden Schwierigkeitsgrade aus, allerdings habe ich keinen Unterschied entdecken können.

Grundsätzlich ist jeder Ort erstmal ein Wimmelbild, das dann alles weitere beinhaltet. Es sind zufällige Listen, die aber meistens dieselben Objekte bei den Spielern beinhalten - zumindest am Anfang. Umso weiter man kommt, desto zufälliger und unterschiedlicher werden sie tatsächlich. Da gab es im Spielverlauf eine wesentliche Steigerung.

Sowohl das Polizeirevier als auch die Orte in der Stadt verfügen dabei immer über mehrere Möglichkeiten zu gehen. Du bist zu Fuss unterwegs und wählst selbst, wo du als erstes hingehst. Meistens ist auch eine bestimmte Reihenfolge notwendig, wenn man nicht unnötig hin- und herlaufen will. Manchmal gibt es die Wahl nicht, aber auch nur, weil die eine Tür verschlossen ist, die zu den anderen Räumen führt. In den Suchszenen findest du dann ein Inventarobjekt, das die Tür öffnet oder du musst ein Minispiel bewältigen.

Die Inventarobjekte sind in den Suchszenen nicht besonders gekennzeichnet, aber gehen offensichtlich hinein. Manchmal brauchst du sie direkt, oft im Polizeirevier für eine genauere Untersuchung oder schleppst sie auch schonmal mit zum nächsten Ort. Für sie oder auch normale Listenobjekte sind immer wieder Gegenstände zur Seite oder nach oben zu schieben, weil sich hinter ihnen etwas versteckt. Wenn es nach oben verschoben wird, musst du schnell das gesuchte Objekt darunter anklicken, denn es folgt der Schwerkraft und senkt sich wieder. Diese Möglichkeiten erkennst du an einer Hand am Mauszeiger.

Minispiele tauchen nicht nur ab und zu an verschlossenen Türen auf, sondern auch in den Wimmelbildern. Manchmal brauchst du ein Inventarobjekt dafür, mal reicht einfaches Anklicken. Sie passen ausnahmslos zur Geschichte und den Geschehnissen. Der Strom wird eingeschaltet, indem Kabel verbunden werden, gefundene Papierfetzen werden zusammengesetzt und dienen als Rätsel für die Ermittlung eines 4-stelligen Codes. Schieberätsel, Kabellabyrinth, Fäden entwirren - sie sind recht vielfältig. Mit einer Strafe von 20 Minuten auf deine Gesamtzeit sind sie nach einer kurzen Aufladezeit überspringbar. Die Teile für das letzte Puzzle gibt es erst ganz zum Schluss und wenn du dann weiterspielst und nicht direkt im Inventar das Puzzle anklickst, bekommst du es nicht mehr - da hat jemand beim Ablauf nicht aufgepasst.

Aber nicht hinter allem, was eine Nahansicht durch eine Lupe signalisiert, steckt ein Minispiel. Es kann genausogut auch eine weitere Suchszene oder ein Unterschiede suchen sein. Das ist ganz unterschiedlich und man weiss vorher nie, was da auf einen zukommt.

Während mir die Grafik zu Beginn eher verschwommen vorkam, wurde sie entweder besser oder meine Augen haben sich daran gewöhnt. Jedenfalls konnte man dann auch ganz kleine Objekte wie Pistolenkugeln gut erkennen. Das Problem dabei war höchstens das Anklicken, denn auch solche kleinen Gegenstände müssen passgenau angeklickt werden, sonst wird der Klick als Fehler gezählt. Und bei zu vielen, schnellen Fehlklicks hintereinander werden dir 2 Minuten zu deiner Gesamtspielzeit addiert.

Der Tipp steht immer zur Verfügung und lädt sich nicht schnell, aber doch in einer guten Geschwindigkeit auf. Man muss schon etwas warten, was verhindert, dass er vorschnell benutzt wird. Die Hintergrundmusik dagegen tat meinen Ohren weh, aber das ist bis zu einem gewissen Grad wohl Geschmackssache.

Unterm Strich ist es ein gutes Durchschnittsspiel, bei dem man sich schon was einfallen lassen hat. Erstaunlicherweise wurde wohl erst während des Verlaufs Gefallen daran gefunden, denn es wird mit der Zeit besser, als es am Anfang Glauben macht. Sogar eine Fortsetzung wird angekündigt. Wem die Probeversion gefällt, der wird einen Kauf für 4-5 Stunden Spielzeit sicherlich nicht bereuen.


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