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Build-a-lot: The Elizabethan Era

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Herausgeber: Hipsoft
Entwickler: Hipsoft

Wenn Du Build-a-lot: The Elizabethan Era auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor:Claudia K.
Datum: 29.12.2010

Dank HipSoft ist die doch sonst eher langweilige Immobilienbranche zu einer Spielwiese geworden. Und während du dich in den verschiedenen Spielen der Build-a-lot-Serie bisher mit modernen Gebäuden, landestypischen Häuser oder sauberer Energie beschäftigt hast, geht es nun ein paar Jahrhunderte zurück in : Das elisabethanische Zeitalter wartet auf dich.

Obwohl der Spielablauf weiterhin der gleiche ist, so ist doch vieles anders und gewiss nicht einfacher. Denn die vielen Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation fehlen und so wirst du, neben den üblichen Gebäuden auch Farmen brauchen, die die Bevölkerung ernähren und Farmer, die die Felder bestellen. Die Verbesserungen der Hütten sind Dinge wie ein Aussen-WC oder eine Steinmauer mögen in unseren Augen nicht viel sein, damals aber....ja, da war eben alles noch anders.

Wer die vorherigen Build-a-lot Spiele gespielt hat, wird sich von den Abläufen her wie zu Hause fühlen, aber dank des hervorragenden Tutorials ist es auch für Neueinsteiger nicht schwer, die einzelnen Ziele und Arbeitsabläufe zu verstehen. Häuser, öffentliche Gebäude, Farmen oder Unterhaltungsgeschäfte wie das Pub werden auf Grundstücken gebaut. Gebäude bringen Miete und diese erhöht sich mit jeder Aufwertung. Heruntergekommene Gebäude können saniert, kaputte repariert werden und wer schnell zu Geld kommen muss, kann Häuser verkaufen oder mit kleinen Tricks andere Häuser, die zum Kauf angeboten werden, günstig kaufen, aufwerten und mit einem kräftigen Gewinn wieder verkaufen.

Aufwertungen verbessern die Zufriedenheit der Bewohner und neben höherer Miete bringt dies auch höhere Verkaufserträge. Servicegebäude wie ein Bauhof oder eine Mauerei bringen Minuswerte, die dann mit Aufwertungen wieder ausgeglichen werden müssen und das alles, bevor die Zeit abläuft. Du hast jeweils zwei Möglichkeiten, dein Ziel zu erreichen: Mit Effizienz oder eben "erreichen". Läuft die komplette Zeit ab, wirst du das Level wiederholen müssen.

In jedem Level gibt es unterschiedliche Ziele und während es sich anfänglich noch um einfache Dinge wie eine bestimmte Anzahl von Häuser oder keine leeren Grundstücke handelt, werden diese Ziele im Verlauf des Spieles und mit dem freischalten von neuen Baustrukturen komplexer und es dauert länger, bis man dahin kommt, wo man hin möchte. Und dies garantiert, dass es nicht langweilig wird, die Strategie in jedem Level und für jedes Ziel neu bedacht werden müssen. Jedes Level kann von der Karte aus immer wieder gespielt werden, z.B. um andere Möglichkeiten der Levelgestaltung zu probieren und vielleicht doch noch die Medallienzeit zu erreichen.

Während das Fundament des Spieles noch immer das gleiche ist, ist der Anspruch gewachsen. Aber leider nur der Anspruch. Nach fünf Spielen und den ewig gleichen Reklamationen nach etwas mehr Animation in den Bildern und deutliche Unterschiede der Häuser in den Aufwertungen hat Hipsoft weiterhin beschlossen, bis auf die zur Arbeit rennenden Arbeiter ein eher statisches, sich nicht änderndes Bild zu schaffen. Und obwohl die Grafiken schön sind und den Erwartungen der Zeitperiode entsprechen, die Bilder ermüden auf die Dauer und es ist schade, dass man sich nicht entschliessen kann, nicht nur das Spiel sondern auch die graphische Umsetzung anzupassen.

Wer die vorherigen Spiele dieser Serie liebte, wird auch nun dem Zauber der Immobilienwelt verfallen. Vieles ist neu und doch alt bekannt. Neben den 45 Hauptlevel steht dir von Beginn an noch der Casual Modus zur Verfügung. Dort kannst du ohne Zeitvorgabe nach Herzenslust spielen. The Elizabethan Era ist anspruchsvoll ohne Frustration, hat viel Spiel für's Geld und macht Spass.

 

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