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Bridge to another World: Gefahr aus dem Anderreich


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: 4 Friend Games

Download (Normal): BigfishGames.de
Download (Sammler): BigfishGames.de

Autor: Claudia K.
Datum: 16.04.2015
Deutsch (Normal): 30.06.2015

Unterhaltsam, interessant, spannend, lang
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Seit eine Hexe aus der Gruppe "die Anderen" deinen Bruder verflucht hat, jagt ihr sie. Sie bedrohen die Menschen, aber niemals hättet ihr euch vorstellen können, dass sie eines Tages euch jagen würden. Als ihr eine Serien von Vermisstenfälle in Mistville untersucht, stoßt ihr auf diese Hexe. Ihr müsst ihr in ihre Welt folgen, aber dort werden Sterbliche gejagt. Werdet ihr die Hexe zur Strecke bringen können und die Gefahr durch "die Anderen" ein für alle Mal bannen können?

4 Modi, inklusive eines Individual-Modus, stehen dir zur Verfügung. Außerdem eine Karte, die je nach Modus nicht nur als Springmöglichkeit und Standortanzeige, sondern auch als aktuelle "To-do-List" fungiert. Sie ist in die fünf Hauptorte aufgeteilt, wer als nach Aktionsmöglichkeiten sucht, sollte auch die gerade nicht angezeigten Orte absuchen. Allerdings ist immer zu bedenken, dass die Karte auch anzeigt, wo du im Moment nur eines von mehreren Inventarobjekten abgeben kannst. Für den Tipp gilt: Er schickt und zeigt zuverlässig, wird dir aber auch anzeigen, wo du bisher noch nicht geguckt hast, auch wenn es dort nichts zu tun gibt, außer Kenntnisnahme.

Wimmelbilder finden sich bei Bridge to another World: The Others of in kleinen Fenstern. Aber auch in ganzen Szenen wird nach Umrissen oder besonderen Gegenständen gesucht. Dazu kommen Wortsuchlisten mit Interaktionen, die sich zeitweilig häufen, dann aber wieder weniger werden. Sehr beliebt ist bei 4 Friend Games auch "Finde gleiche Paare oder mit Gemeinsamkeiten".

Doch abgesehen von deinem Bruder Jace hast du auch andere Hilfen. Magie zum Beispiel, die du mit Hilfe eines Buches erlernst; allerdings kann jeder Trick nur einmal benutzt werden. Dazu kommt ein magischer Kompass, ein Troll, eine gute Hexe und ein Händler, bei dem Karten einzutauschen sind. Auf diese Weise bist du ordentlich beschäftigt und es bringt viel Abwechslung in den gesamten Spielverlauf. Nicht nur das, sondern es macht die eigentlich von Beginn an klare Geschichte etwas vielschichtiger. Und auch wenn Gut und Böse immer klar definiert sind, es gibt, gerade durch die Helfer ein paar Seitenstränge, die Bridge to another World: The Others von den meist so uninspirierten, gradlinigen Geschichten sehr vieler Spiele absetzt.

Es gibt nicht allzu viele Puzzles. Die vorhandenen sind nicht allzu schwer, abwechslungsreich, gut gemacht und passen in die Szenen, in denen sie vorkommen. 4 Friend Games hat sich bei Bridge to another World: The Others auf den Abenteuerteil konzentriert und hier einen hervorragenden Job gemacht. Grafisch und spielerisch bietet das Spiel eine exquisite Leistung, die auch geschichtlich überzeugt und dem Spieler Raum für Eigeninitiative, mitraten und mitfiebern gibt. Dazu kommt eine sehr gute Spieldauer, auch dann, wenn die Karte zum Ortswechsel genutzt wird.

Leider beklagen einige Spieler, dass das Spiel mit der Zeit sehr schlecht reagiert - gerade die Szenenwechsel, auch in Nahansichten, werden mehr und mehr zur Geduldsprobe.

Wer die Sammleredition spielt, kann 28 teilweise sehr gut versteckte Rabenumrisse finden. Fehlen am Ende welche, können sie in den einzelnen Szenen gesucht werden. Wer alle 28 Raben hat, kann eine 72-Objekte-Wimmelbildszene spielen. In den Extras gibt es neben den üblichen Anwesenden wie Auszeichnungen, Screensavers, Hintergründen, Musik, Filmen und Konzeptkunst alle Wimmelbilder und Minispiele zum erneuten Spiel. Das Bonusspiel dauert ca. 30-40 Minuten und ist eine Fortsetzung der Hauptgeschichte, was aber nichts am befriedigenden Ende der Normalversion ändert.

Das Ende ist unerwartet. Nicht spielerisch, sondern geschichtlich. Es ist hervorragend gemacht und der gesamte Spielaufbau ist es ebenfalls. Mit Bridge to another World: The Others hat uns der Entwickler ein Spiel gegeben, dessen Gesamtpaket stimmt und in dem die wenigen Puzzles einfach nichts sind, was negativ auffällt. Es gibt so viel zu tun und zu entdecken, dass man zumindest die Normalversion ohne Einschränkung empfehlen kann.

 


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