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Born into Darkness
Herausgeber: Gamehouse
Entwickler: PoBros
Wenn Du Born into Darkness auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.
06.01.2010

Amber ist in einem Museum beschäftigt - ausschliesslich nachts, weil das ihrer Eigenschaft als Vampirin sehr zu Gute kommt. Als Nathaniel, seinerseits beim Museum angestellt, ihr telefonisch mitteilt, mit ihr den Schrein des Lazarus finden zu wollen, hält sie das zuerst für eine Legende. Nathaniel ist vom Gegenteil überzeugt und beide machen sich auf den Weg. Natürlich können sie sich nicht einfach so der Suche widmen, denn die Söldner Rosa und André sind ebenfalls hinter Artefakten her. Und für Geld tun die alles.

Zunächst beginnst du im Museum, und das ohne Zeitlimit. Das wird auch im gesamten Spiel so bleiben. Im Tutorial wird dir der Ablauf langsam beigebracht und du findest dich sehr schnell zurecht. Nun musst du dir aber nicht vorstellen, dass du eine Suchliste erhältst, die abarbeitest und dann an den nächsten Ort gebracht wirst. Nein, das Ganze läuft wesentlich chaotischer (im Positiven) ab.

Die Suchliste ist identisch mit dem Inventar. Darin erscheinen Gegenstände, von denen du nur die Umrisse siehst. Diese Umrisse sind blau oder rot, das hängt mit dem Tipp zusammen. Dazu später mehr.

Jedenfalls siehst du unter diesen Umrissen Punkte, die dir mitteilen, in wieviel Teilen dieses Objekt versteckt ist. Das kann ein Punkt sein, dann findest du es in einem Stück oder bis zu 5 Punkte, dann gibt es 5 Einzelteile. Wie diese Einzelteile aussehen, erfährst du, wenn du deinen Mauszeiger auf die Silhouette legst.

Damit aber nicht genug. Es befindet sich nämlich nicht alles in einem Raum. In jedem Kapitel gibt es mindestens zwei bis zu vier Räumen, die du durchforsten musst. Es kann durchaus passieren, dass an jedem Ort ein Teil für einen Gegenstand versteckt ist. Ist er dann komplett, musst du noch herausfinden, wo du ihn überhaupt einsetzen musst. Denn dann ist er automatisch zu einem Inventarobjekt geworden.

Dabei hilft das Journal, das dir Informationen zu den Objekten gibt, die sich gerade in deiner Suchliste befinden. Da steht im Journal zum Beispiel: Finde die weisse Rose und benutze sie an der roten Rose. Ja. Schön. Aber wo, zum Teufel, war die rote Rose?

Dafür gibt es schon eine Hilfe, denn dort, wo die gerade akuten Such- bzw. Inventarobjekte benutzt werden müssen, erscheint ein heller Rahmen, wenn du mit der Maus darauf gehst. Da das aber an unterschiedlichen Orten ist, muss man sich schon merken, wo was war und die Szenen genau absuchen oder eben alles nochmal ablaufen, bis man das Richtige gefunden hat, wo man seinen Inventargegenstand wieder los wird.

Blutblasen läufst du dir sowieso. Du bringst Tinte ins Büro, nimmst den Hirschkopf mit, den du in der Halle einsetzt. Daraufhin erscheint in der Suche eine Schreibfeder, die du finden musst (entweder im Keller oder unterm Dach, wer weiss das schon) und damit dann wieder ins Büro trabst, weil die ja zu dem Tintenfass gehört.

Beim Unterbringen der Inventarobjekte hilft dir tatsächlich nur das erwähnte Journal, aber beim Suchen der Gegenstände gibt es Tipps. Und zwar jeweils drei in blau und in rot. Für die Suchobjekte mit dem blauen Umriss sind die blauen Edelsteine von Nathaniel zuständig und für die mit dem roten Umriss die roten Edelsteine von Amber. Jedes Kapitel beginnst du mit einem Startkapital von drei für jeden, aber die können schnell weg sein.

Dann erspielst du dir weitere. Für Nathaniel klickst du auf sein Kreuz und du siehst oben vier Worte aufgelistet. Die musst du inmitten der ganzen Wörter anklicken, die durch die Mitte darunter schweben. Unten läuft ein Zeitbalken, du solltest es also schaffen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Bei Amber für rote Tipps klickst du ihren Schädel an und siehst oben immer das Gesicht eines Geistes. Klick den richtigen Geist dann an, wenn er durch die Mitte schwebt. Hier musst du etwas mehr arbeiten, denn es sind sechs Geister hintereinander. Beide Tipp-Beschaffungsspiele kannst du so oft spielen, wie du Tipps benötigst.

Eine Sache allerdings ist mir negativ aufgefallen, ist aber letztlich nicht von Belang. Wenn ich eine Treppe hoch gehe, stehe ich naturgemäss höher als vorher. Wenn ich aber dann wieder hinunter will, warum muss ich dann eine Treppe hinauf gehen, um unten anzukommen? Das konnte ich mir physikalisch nicht erklären, aber vielleicht haben ja zwei Aufwärtstreppen besser in die Landschaft gepasst, wer weiss...

Ansonsten stimmt aber alles. Die gesammte Geschichte ist schlüssig, die Hintergrundmusik passt und untermalt das Geschehen treffend. Sogar eine gute Sprachausgabe wurde dem Spiel gegönnt. Grafisch ist Born into Darkness schlicht und einfach klasse gelungen.

Die Minispiele passen ausnahmslos in den Ablauf und machen einfach nur Sinn. Wobei du Zutaten in Krüge geben musst, Figuren auf ein Schachbrett setzen oder auch mit einem Teleskop Sternenbilder finden. Es ist nur selten die übliche Minispiel-Kost und wenn, dann geschickt in die Handlung eingebunden. Allerdings kann man sie nicht überspringen, doch das würde hier auch den Spass verderben.

Ich bin gestimmt geizig, wenn darum geht, die Tassen zu vergeben und eine 5-Tassen-Wertung kommt bei mir äusserst selten vor. Dieses Spiel mit einer Spielzeit von 5 Stunden und mehr hat es jedoch nicht anders verdient und ist uneingeschränkt empfehlenswert für Spieler, die knobeln und sich einigermassen frei bewegen wollen.

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