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Blood Ties
Nachlese
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Shade TreeGames/GOI Games

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Autor: Sonja R.

Hilf der Privatdetektivin Vicky Nelson, das Verschwinden der Mitglieder des Hellfire-Clubs aufzuklären. Nutz die Hinweise der einzelnen Fälle, um die Fragmente einer magischen Tafel zu finden, die den Dämon Astaroth in seinem übernatürlichen Gefängnis halten soll. Wird die Tafel nicht zusammengefügt, werden die Fesseln, die Astaroth halten, geschwächt. Sollte Astaroth je beschworen werden, wird er das absolut Böse in der Welt entfesseln.

Da hört sich sehr viel versprechend an, aber der Eindruck täuscht ganz gewaltig. Diese Geschichte wird während des Spiels auch nicht weiter erzählt. Lediglich am Anfang und am frühen Ende von Blood Ties erhält man ein paar Informationen, was man nun bewirkt hat. Das Spiel besteht nur aus Wimmelbildern, kein Minispiel, keine Abwechslung, rein gar nichts. Wenigstens ein Unterschiedsuchbild hätte man mal einbauen können. Aber nein, suchen, suchen, suchen. Das Suchen findet in der Straße statt, im Park, Universität, Vickys Büro, Café, Apotheke, Henrys Wohnung, Krypta, Buchladen, Bank, Burg, Museum, Comic-Buchladen, Antiquitäten-Laden und im Polizeirevier. Hört sich toll an, aber sowohl die Orte als auch die Objekte wiederholen sich ständig. Der Spielspass geht dadurch schnell verloren und man ist direkt froh, wenn das Spiel in gut 2 Stunden bereits erledigt ist. Es gibt 13 Fälle, die unterschiedlich viel Orte haben, das schwankt zwischen 2 und 6 Suchbildern.

Auch Tipps gibt es natürlich. Jeder Fall bzw. Kapitel startet mit 3 Tipps. Weitere 3 sind immer im Kapitel versteckt in Form von einem Sternsymbol. Das Spiel zeigt an, wie viel davon noch nicht gefunden worden sind. Im letzten Suchbild können dann ruhig alle verbliebenen benutzt werden, denn im nächsten Kapitel geht es wieder mit 3 Tipps los. Auch zur Karte kann der Spieler jederzeit zurück und einen anderen Ort besuchen, wenn es gerade mal nicht weiter geht. Die Objekte der Suchliste sind dabei willkürlich, sie ändern sich bei jedem neuen Start.

Dabei sind Grafiken und Hintergrundmusik gar nicht so übel. Es sieht auf den ersten Blick sehr gut aus, aber bei genauerem Hinsehen merkt man schon, dass die Bilder doch leicht verschwommen sind. Außerdem sind sie etwas dunkel gehalten. Und wenn man wirklich nichts anderes macht, als nur zu suchen, ohne jede Abwechslung und dann, gerade zum Ende hin, immer wieder das Gleiche, ist es einfach nur langweilig.

Was mich an der ganzen Sache so gewundert hat, ist, dass BigFish.de dieses Spiel heraus bringt. Es wurde schon bei Zylom angeboten und BigFish ist im Großen und Ganzen eigentlich ein Qualitätslieferant. Blood Ties ist auf jeden Fall nur etwas für Hardcore-Wimmelbildspieler.

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