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Between the Worlds
Nachlese
Herausgeber: Iwin
Entwickler: Joybits

"Wenn Du Between the Worlds auch bewerten möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Es gibt viele Gründe, warum ein Spiel von einem Kommentator als schlecht bewertet wird. Between the Worlds trifft bei mir fast jeden: Ein gutes Thema, zwischen zwei Welten, aber schlecht umgesetzt. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass das Spiel irgendwie typisch amerikanisch ist, was spätestens dann ersichtlich wird, als ein Mann, der deutlich arabischer Abstammung ist, zwei typisch amerikanische Mädchen mit einer Waffe bedroht und von typisch amerikanischen Cops zur Räson gebracht wird. Vielleicht sind es auch die unzureichenden Erklärungen, die nicht immer nachvollziehbare Story, verschwommene und/oder unscharfe Grafiken, die Kürze des Spieles, die Unausgeglichenheit in den Minispielen.... Wie gesagt, es gibt viele Gründe.

Die Story beginnt, als der Sheriff von Los Angeles County eine Privatermittlerin (oder einen Privatermittler, kommt darauf an, wie Du Dich bei der Auswahl entscheidest) anruft und um Hilfe bittet, weil er und seine Leute nicht mehr allein mit der Situation zurechtkommen. Du sagst zu und das Spiel beginnt.

Während Du zum Teil kaum zu erkennende Objekte suchst, stellt sich Dein Assistent (oder Assistentin) vor. Im nächsten Level heisst es dann plötzlich, dass ein teuflischen Hexer das Chaos verursacht (was Dich nicht weiter erstaunt) und Du erfährst, dass Du in den Szenen nach Gegenständen zu suchen hast, die sich öffnen lassen. Nicht gesagt wird Dir, dass Du das nur tun musst, wenn rechts unter dem Wort Secrets eine Zahl auftaucht. Ich habe das halbe Spiel gebraucht, um das festzustellen, hab mich nur immer über das "Secret" gewundert, das scheinbar keine Bedeutung hat. Das ist von daher relevant, als Du für mehr als drei falsche Klickst mit Zeitabzug bestraft wirst, aber ob der vermeintlichen Suche nach Objekten, die sich öffnen lassen, recht viel falsch klickst. Es gibt so viel zu öffnende Gegenstände. Besonders verwirrend, wenn Du in einer Szene bereits 2 dieser Objekte gefunden hast und DANACH Dein Assistent auftaucht, um Dir zu sagen, dass Du nach diesen Dingen suchen sollst

Insgesamt hat Du fünf Hinweise, die Dir das Spiel gibt. Da Du allerdings nie weisst, wieviel Level weit Du mit den Hinweisen kommen musst und sowohl die Qualität der Graphiken teilweise zu wünschen übrig lässt, als auch die Beschreibung der zu findenden Objekte, sind diese fünf Hinweise nicht zu viel, eher zu wenig.

Nach einigen Leveln wirst Du dann zur Welt des teuflischen Hexers gebracht, wo Du ein Puzzle zu lösen hast. Und auch da gibt es Grund zu Kritik. Diese Puzzle lassen sich nicht wegklicken. Und sind vom Schwierigkeitsgrad völlig unausgeglichen. Ein normales Puzzle, wo Du auf der Vorlage puzzelst ist todlangweilig. 10 Münzen auf einem Brett gemäss der Vorgaben zu verteilen dagegen hat deutlich den Anspruch für höheren Rätselgeist. Warum Du zweimal in dem Spiel ein Bonusspiel mit Punkten spielst, obwohl es ansonsten keine Punkte gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Auf die Hinweisliste ist auch nicht unbedingt Verlass. Hedgehog ist laut meinem Wörterbuch ein Igel, keine Schildkröte, die aber musst Du suchen, denn einen Igel gibt es nicht (mir ist nicht bekannt, ob die deutsche Übersetzung besser ist. Dies ist aber gut möglich, da BigFish in der letzten Zeit immer wieder mal Spiele hatte, die durch die Qualität der Übersetzung besser waren als das Original). Anders aber bei der Katze, dem Rettungsring, Vogel oder anderen Objekten. Die gibt es gleich mehrmals. Es bleibt dann Dir überlassen, was Du zuerst anklickst.... Richtig ist jeweils nur eines. Auch das Gegenstände teilweise kaum zu sehen sind, macht das ganze nicht einfacher. Für die Walkthroughs arbeite ich in Photoshop mit 120 bis 130 % Grösse und auch da waren sie nicht oder nur schwer zu erkennen (grösser geht nicht, da verschwimmt dann alles). Und es gibt Dinge, auch wenn Du weisst wo sie liegen, wirst Du rumklicken müssen. Weil sie nicht zu sehen sind oder weil das Spiel nicht zwangsläufig auch auf den ersten Klick reagiert.

Und so klickt man sich denn durch 17 Szenen plus Hexerpuzzle plus 2 Bonuslevel. Und dann... dann kommt das Level, für das ich dann zumindest noch einen Stern vergeben habe. Du hast alle Teile vom Amulett gefunden (was mich sehr erstaunt hat) und kommst zu einer wirklich schönen und einfallsreichen Puzzleszene. Und auch dass Du alle Szenen und Puzzle von der Karte aus jederzeit noch einmal spielen kannst ist ein Pluspunkt, den Du allerdings auch selber rauszufinden hast. Gesagt wird es Dir nicht.

Fazit: Wären doch die Entwickler zwischen den Welten steckengeblieben oder von einem Geistesblitz getroffen worden. Dann hätte man uns solch einen Schund erspart.

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