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Awakening: Der Mondenwald (Moonfell Wood)


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Boom Zap

Download (normal): Deutschland Spielt
Download (normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de
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Autor: Claudia K.
Datum: 30.12.2010


Nachdem Sophie aufgewacht und in Teil 1, Awakening: The dreamless Castle, ihren Weg durch das Schloss gefunden hat, macht sie sich nun auf, um die Menschen zu suchen, die verschwunden zu sein scheinen. Gemeinsam mit ihrer Elfe Mira sucht sie zunächst einmal die Elfenkönigin, denn nur die wird ihr ein wichtiges Portal öffnen können.

Sophie wandert also diesmal nicht durch das Schloss, sondern durch einen Wald. Das Spiel ist in mehrere Kapitel aufgeteilt, meist dienen die Kapitel auch dazu, einen bestimmten Bereich zu schliessen, so dass deine Such- und Laufgebiete ein klein wenig beschränkt sind. Es gibt nur wenig wirkliche Wimmelbildszenen, dazu kommen dann Karten, die du findest und auf diesen Karten 10-15 Teile der gleichen Art finden musst, bevor du sie in Besitz nehmen kannst. Die meisten Dinge, die du brauchst, um weiter zu kommen, findest du entweder so oder nachdem du Rätsel und Minispiele gelöst hast.

Es erwarten dich durchaus anspruchsvolle Aufgaben. Anspruchsvoll weil zum einen die Elfe als Hinweis nur bedingt hilfreich ist. In Wimmelbildern oder Szenen in denen es noch etwas aufzuheben gibt, zeigt sie dir das Objekt. Sie zeigt dir auch, wo es ein Puzzle/Minispiel zu lösen gibt. Allerdings auch dann, wenn du genau das noch nicht kannst, weil dir noch die entscheidenden Teile fehlen. Bist du an einer Stelle, wo es nichts gibt, worauf sie zeigen könnte, gibt sie dir Texthinweise und auch die sind nicht immer hilfreich. An einer Stelle erzählt sie immer wieder, dass man Murmeln suchen soll. Aber das ist dein Problem, du findest sie nämlich nicht, weil du vorher etwas ganz anderes tun musst, was aber nicht ersichtlich ist. Und so wird es dich stellenweise einige Mühe kosten, herauszufinden, was du eigentlich tun sollst. Minus- und Pluspunkt zur gleichen Zeit. Es kann frustrierend sein, aber es macht auch Spass eben nicht ans Händchen genommen zu werden.

Ein wichtiger Teil des gesamten Spieles, nämlich die Minispiele/Rätsel/Puzzel ist auch sein grösster Minuspunkt. Du spielst drei oder vier Minispiele in verschiedenen Varianten immer und immer wieder. Unbestritten: Jedes einzelne Spiel ist graphisch schön gemacht, vielleicht nicht immer sinnvoll in Bezug auf das Spielgeschehen, doch stets gut eingearbeitet. Diese Minispiele sind grösstenteils ohne jeden Anspruch, dafür aber lang. Denn z.B. zwei Teile anzuklicken, damit sie ihren Platz finden wird langwierig, wenn jedes Teil auch noch gedreht werden kann. Die Idee ist grossartig. Nur: Nach dem fünften oder sechsten Spiel dieser Art wird es einfach nervig. Da nutzen dann auch die unterschiedlichen Varianten nicht mehr viel. Und wenn man für ein Objekt gleich fünf Mal hintereinander Seile aufdröseln muss, gibt das auch nicht wirklich das Gefühl, dass die Entwickler da sehr viel Kreativität reingelegt haben. Minispiele können aber nach einer kurzen Wartezeit übersprungen werden. Allerdings wird das wegen der Menge und Länge dieser Spiele, die Spielzeit sehr verkürzen)

Aber trotzdem, und das ist das Erstaunliche: Es macht Spass. Denn wenn auch nicht kreativ, so ist doch jede Szene, jedes Minispiel liebevoll gemacht. Der kleine Drache, der dein Feuerzeug ist und fast während des gesamten Spieles in deinem Inventar bleibt, ist eine hübsche Idee, einige Gegenstände können mehrmals benutzt werden, z.B. wird eine Stange mit der man höher gelegenes erreicht, mit dem richtigen Zubehör zu einer Angel. Diese Abenteuer-Wimmelbild Spiel schliesst an den ersten Teil an, ohne dass man ihn unbedingt gespielt haben muss um zu verstehen, worum es geht. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es einen Text, der dir verrät, dass es jemanden gibt, für den Sophie sehr wichtig ist - es ist spannend und gerade diese Texte geben den Wunsch immer weiter zu spielen. Man will einfach erfahren, wer da spricht und was das alles bedeutet.

Awakening: Moonfell Wood ist eine schöne Ergänzung zum ersten Teil, es ist lang (zumindest wenn du die Minispiele nicht überspringst. Denn je nachdem wie viele du überspringst kann das, über das gesamte Spiel verteilt, einen Unterschied von bis zu schätzungsweise 2-3 Stunden ausmachen), grafisch grossartig und von durch die Art, in der die Geschichte weiter erzählt wird, auch spannend und unterhaltsam. Seinen Anspruch findet es im Spielablauf und es ist kein Spiel für Spieler, die genau gesagt bekommen möchten, wo es lang geht. Du wirst suchen müssen - nicht bzw. nur wenig in Wimmelbildszenen, sondern nach nicht immer gleich offensichtlichen Zusammenhängen. Darin liegt der Spass. Der Probedownload ist zu empfehlen, denn schon in der ersten Stunde bekommt man einen guten Eindruck von allem, was einen durch das gesamte Spiel begleitet.

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