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Art Detective


tassen tassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: SoWhat! Software

Wenn Du Art Detective auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.

John Cromwell ermittelt für das FBI Fälle grossen Ausmasses. Er ist auf einer heissen Spur nach dem „Geist“, ein Meisterdieb, der berühmte Kunstwerke stiehlt und Fälschungen erstellt. Diese sehen so überzeugend echt aus, dass es fast niemand bemerkt. Aber John Cromwell ist kein „Niemand“. Mit seinen Augen wirst Du Tatorte untersuchen, echte Kunstwerke mit den Fälschungen vergleichen und das Rätsel des „Geists“ lösen.

Zugegeben, ich mag Unterschied suchen nicht so sehr, aber das Spielkonzept an sich ist eigentlich gut. Du musst die Unterschiede zwischen den Originalen und der Fälschung finden, das können 10 sein oder auch 15, 16. Es ist nur nicht schön, dass es sich dabei ständig um finstere Gemälde handelt, deren Unterschiede manchmal so klein sind, dass sie selbst mit dem Hinweis kaum zu sehen sind. Klick einfach blind dahin, wo es der Hinweis zeigt, dann bist du schon richtig. Es gibt 3 verschiedene Schwierigkeitsgrade und hier ist "Einfach" auf jeden Fall empfehlenswert. Bei "Fortgeschritten" und "Professionell" sind die Unterschiede wahrscheinlich gar nicht mehr zu sehen.

Der Hinweis beginnt sich aber erst am Anfang des Bildes aufzuladen. Bis er dann mal soweit ist, bist du einmal um den Ort gejoggt. Weitere Aufladungen brauchen genauso lange. Möchtest du also etwas für deine Fitness neben den Computerspielen tun, hier hast du die Gelegenheit. Und das klappt sogar, solltest du in einer Grossstadt wie Frankfurt oder Berlin leben. Klickst du zu oft an der falschen Stelle, musst du schlicht und einfach ohne Warnung von vorn beginnen. Noch dazu nervt die andauernde Einblendung eines Fensters mitten im Bild, das dir sagt, wieviel Unterschiede noch übrig sind.

Wenn du dich durch das unübersichtliche Hauptmenü gewühlt hast, sind die Minigames ein Lichtblick. Nur musst du sie erst alle finden. Auf einem Schreibtisch mit PC-Monitor, wo die Aufträge ganz modern per E-Mail kommen, hast du einiges Chaos, in dem diese Spiele zu finden sind. Einige bekommst du automatisch nach einigen Unterschiedsuchbildern, stösst also direkt im Spiel darauf. So zum Beispiel das Reinigen eines Bildes. Dazu musst du die richtige Farbkombination finden, um die chemische Lösung dafür herzustellen. Aus 10 farbigen Substanzen träufelst du mit einer Pipette erstmal willkürlich aus Farben unterschiedliche in ein Glas. Das Blatt Papier darüber sagt dir dann, ob eine Farbe richtig ist und auch an der Position richtig, ob sie zwar vorkommt, aber du sie an falscher Stelle genommen hast oder auch gar nicht gebraucht wird. So tastest du dich durch kombinieren an das Ergebnis heran.

Minispiele, die du im Spiel selbst hattest, sind dann in eben diesem unaufgeräumten Menü frei geschaltet, damit du sie von da aus spielen kannst. Eine weitere Form der Minigames ist das Finden von Paaren, ein normales Memory und das markieren des Bildes, das als einziges kein Gegenstück hat. Bereits absolvierte Unterschiedsuchbilder können nochmals gespielt werden, in ganz normaler Weise gepuzzelt oder durch Tauschen zweier Teile zusammen gesetzt werden.

Art Detective ist also nur was für Hardcore-Spieler, die gern Unterschiede suchen und sehr geübt darin sind. Sie sollten sich nicht durch die doch unzulängliche Grafik der alten Gemälde stören lassen. Die Minispiele sind dagegen auf jeden Fall einen Blick wert.

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