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Annie's Millions
Nachlese

Herausgeber: Gamehouse
Entwickler: PoBros

Download: BigFish Games.de

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Würde es dir leicht fallen, eine Million auszugeben? Schnapp dir eine Kreditkarte und finde es heraus - in Annie's Millions Deluxe, dem Suchspiel mit dem besonderen Touch. Hilf Annie, in einer ganzen Reihe von Geschäften die Gegenstände auf ihrer Einkaufsliste zu finden, in Minispielen wertvolle Tipps zu verdienen und ihrem Onkel zu beweisen, dass sie es wert ist sein Vermögen zu erben!

Diese Geschichte ist eigentlich das Beste im ganzen Spiel. Sie wird immer wieder zwischen den Leveln weiter erzählt und durch kleine Gespräche während der Suchlevel aufgelockert. Aber ausser Suchszenen gibt es hier nicht viel. Sie sind ziemlich bunt, teilweise überladen und leider auch nicht allzu deutlich. So wirst du häufiger daran verzweifeln, einige kleine Gegenstände zu finden und das nicht nur wegen der Größe. Sie sind einfach nicht zu erkennen.

Zum Glück gibt es Tipps. Maximal 4 kannst du ansammeln und dafür musst du was tun. Diese Tipps müssen erarbeitet werden und das sind auch die einzigen Minispiele, die dieses Spiel anbieten kann. Offensichtlich war man der Meinung, Tipps müssen ohnehin erspielt werden, dann können wir uns die Mühe mit anderen Minigames sparen. Bei dem Erspielen von Tipps ist klar im Vorteil, wer gern shoppen geht - allerdings kann ich mir wiederum nicht vorstellen, dass ein Windbeutel 5 Dollar kosten soll.

Es gibt vier zur Auswahl. Welches du nimmst und wie oft, bleibt völlig dir überlassen. Die Produkte in den einzelnen Spielen werden von einem Zufallsgenerator ermittelt, aber es gibt nicht viele zur Auswahl, so dass du die Preise, um die es geht, bald alle auswendig kennst. Das erleichert die Sache natürlich ungemein, nimmt gleichzeitig jedoch das bisschen Spass, das am Anfang vielleicht aufgekommen ist. Zur Ehrenrettung sei jedoch gesagt, dass diese Spiele wenigstens sehr gut erklärt sind.

Bei den Preisschildern musst du das richtige Preisschild für die gezeigte Ware zusammen stellen. Du hast drei Zahlen zur Auswahl, klickst eine und dann die zweite an, die den Preis ergeben. Der ist immer zweistellig und bei dem 5-Dollar-Windbeutel wäre das dann 05. Du hast drei Versuche, diesen Tipp zu erspielen. Solltest du es nicht schaffen - auch egal. Dann klickst du es einfach wieder neu an. Das gleiche gilt für das Sortieren: Hier hast du vier Waren, die du nach ihrem Preis sortieren musst. Der steht natürlich nicht dabei und durch Tauschen von immer zwei Waren musst du links das günstigste bis rechts das teuerste einordnen. Mit einem Klick auf "Prüfen" siehst du, ob du richtig sortiert und den Tipp verdient hast. Auch hier gibt es drei Versuche, die immer wiederholt werden können. Beim Zuordnen ist es dein Ziel, allen Waren das richtige Preisschild zuzuordnen. Tausche auch hier immer zwei durch nacheinander anklicken, bis du meinst, alle Preise stehen an der richtigen Ware. Dann klickst du auf "Preise prüfen" und erhältst deinen Tipp oder auch nicht. Drei Versuche hast du auch hierfür. Als letzte Möglichkeit gibt es noch das Schätzen. Das Ziel dieses Spiels ist es, den Preis der Ware zu schätzen. Mit den roten Pfeilen kannst du den Preis anpassen und ein Klick auf "Preis prüfen" bringt dir das Ergebnis. Hier hast du ausnahmsweise 4 Versuche.

Du kannst, um deine Tipps zu erspielen, immer wieder dasselbe Spiel nehmen oder auch wechseln. Hast du alle 4 Tipppunkte voll, erlischt der rote Button, mit dem du zu den Spielen kommst. Er erscheint erst wieder, wenn du mindestens einen Tipp verbraucht hast. Auch durch schnelles Finden hintereinander kannst du diese Punkte auffüllen. Jedes Mal ein Drittel, nach drei Mal hast du einen voll. Schnelles, falsches Umherklicken wird dagegen nur mit einem kurzen Cursortanz geahndet. Da es im gesamten Spiel kein Zeitlimit gibt, ist das aber völlig unerheblich.

Bei den Tippspielen fällt vorangig die flotte, niedliche Musik auf, die sie begleitet. Im Gegensatz dazu wird die Hintergrundmusik des Spiels selbst schnell nervig. PoBros hat es sich bei diesem Spiel etwas zu einfach gemacht. Die Idee, die Tipps erspielen zu müssen, ist sehr gut - aber sie wurde nur halbherzig umgesetzt. Und das ist auch kein Ersatz für fehlende kleine Rätsel und undeutliche Grafik. Noch dazu sieht man nach 2 Stunden das Ende des Spiels, da es nur 20 Geschäfte gibt, in denen Annie einmal einkauft. Man fragt sich unwillkürlich: Wie, das war es schon? Aber man schwenkt auch schnell um und denkt sich: Ist wohl auch gut so. Nur der bezahlte Preis schmerzt dabei.

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