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Amazing Heists - Dillinger
(Der Fall Dillinger)
Nachlese
Herausgeber: SpinTop Games
Entwickler: Gamers Digital

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Zieh Dir die Laufschuhe an, wenn Du in diesem spannenden Wimmelbildspiel als notorischer Verbrecher John Dillinger auf Räubertour gehst. John Dilligner wurde jahrelang von den amerikanischen Behörden verfolgt und gehörte zu den faszinierendsten Figuren in der amerikanischen Kriminalgeschichte. 12 gefährliche Orte und tausende von versteckten Objekten erwarten Dich. Amazing Heists: Dilling wird Dir so viel Spass machen, dass es schon fast ein Verbrechen ist.

Ich habe wirklich immer gedacht, das Leben als Bankräuber wäre aufregend. Da habe ich wohl völlig daneben gelegen, wenn man diesem Spiel glauben darf. Zwar darfst du dir eine Bank aussuchen, die du ausrauben möchtest, aber bei Licht besehen sieht die Commercial Bank genauso aus wie die Montpellier National Bank. Das Spiel folgt einem festen Rhytmus, egal welchen Namen du auswählst. Die Komplizen, von denen du dir einen vor Beginn des Levels aussuchen kannst, haben unterschiedliche Fähigkeiten. Der eine verlängert die Zeit, die du am Tresor hast, der nächste wickelt den Raub schneller ab. Ich habe nicht gemerkt, dass es sich irgendwie auswirkt.

Aber du hast eine Menge zu suchen. Das liegt nicht daran, dass es so viele Wimmelbilder sind. Diese rein zufälligen Items sind nicht das Problem. Ausser ihnen gibt es noch Banknoten und Geldstücke, die bei einem Fund je 50 Dollar bringen. Das Finden aller Minitresore bringt dir mehr Zeit beim Knacken des Tresors und je 5000 Dollar bekommst du für das Finden aller 7 Wanted-Poster und dem Aufspüren von Münzen, die zusammen das Wort "Dillinger" bilden. Du bist also tatsächlich längere Zeit mit dem Suchen dieser Dinge beschäftigt als mit deiner eigentlichen Suchliste. Darauf ist immer ein spezielles Objekt, zu dem du dann auch noch einen schriftlichen Kommentar ertragen musst. Abgesehen von dem allem gibt es dann noch Objekte, die in grün auf der Liste stehen. Sie sind Umschreibungen, zu denen du den richtigen Gegenstand finden musst. So steht da zum Beispiel: "Bewegt sich nur vertikal" - soll heissen, such eine Schachfigur. Auch in Rot geschriebene Items gibt es, nämlich 5 farbige Schlüssel in blau, rot, lila, gelb und grün. Die gehören zu dem darauf folgenden Minispiel.

Die sind der absolute Hit! Es gibt genau zwei davon und jedes taucht in schöner Regelmässigkeit in jedem Level auf. Im ersten sollst du verhindern, dass Kunden die Bank verlassen. Stell einen deiner Komplizen in den einen Eingang und du dich in den anderen. Zwischendurch gehst du ein paar Schritte, um eine Münze einzusammeln. Man muss sich schliesslich zwischendurch mal die Beine vertreten. Für das zweite Minispiel kommen die Schlüssel zum Einsatz. Der Tresor hat 5 Schlösser und du musst die Reihenfolge der Farben heraus finden. Das ist nicht schwer, denn ein falscher Schlüssel geht wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück. Allerdings solltest du dir die Position der richtigen merken, denn sie sind auch wieder weg, wenn du einen falschen platzierst. Das Schlimmste daran ist: Du kannst sie nicht überspringen!

Das Tipp-System ist etwas undurchsichtig. Du beginnst mit drei Tipps, aber dir wird nicht gesagt, wie du weitere erspielen kannst. Scheinbar bekommst du immer einen, wenn du eins der speziellen Objekte gefunden hast. Aber so eins hast du nicht ungedingt in jedem Suchbild, also weisst du nie, ob und wieviel Tipps du noch erhalten kannst. Rühr sie am besten nur im Notfall an.

Das Ganze hört sich wahrscheinlich etwas verwirrend an, schon allein die ganzen Dinge, die neben der eigentlichen Suchliste gefunden werden sollen. Es hört sich nicht nur so an, es ist am Anfang verwirrend. Man ist vollauf damit beschäftigt, diese ganzen Extra-Items zu suchen, wenn man nichts vergessen möchte. Die Grafik ist dabei gutes Mittelmass und die Hintergrundmusik nervt gewaltig. Sie ist typischer 50er-Jahre-Stil, von daher also passend zur Aera des Spiels, aber nichts für moderne Ohren. Auch die ewig gleichen, sinnlosen "Unterhaltungen" hätte man sich sparen können oder zumindest die Chance geben, sie zu überspringen.

Es ist mal wieder ein schnell hingeklatschtes Spiel, weil man ja gerade mit Wimmelbildern zur Zeit das grosse Geschäft machen kann. Klar, die Suche der Objekte an sich macht schon eine gewisse Zeit Spass, es schleicht sich aber ganz schnell Langeweile ein. Schon bei dem Gedanken, in 12 Leveln ständig die gleichen Minispiele absolvieren zu müssen, vergeht einem die Lust. Ein Kauf sollte deshalb sehr gut überlegt sein.

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