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Amazing Adventures: The Lost Tomb


Herausgeber: SpinTop Games
Entwickler: Real Arcade

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Willkommen in ägypten! Ein Fragment einer antiken Karte ist aufgetaucht, von der gesagt wird, sie weise den Weg zu einer legendären vergessenen Grabkammer in ägypten. Unter der Leitung des Museums ist es Deine Aufgabe, Dich auf die Reise zu machen, um die Grabkammer zu finden und den darin enthaltenen Schatz zu bergen.

Amazing Adventures: The Lost Tomb kommt aus dem Hause SpinTop und genau das merkt man ihm an. Ein weiterer Klon zu der Mystery P.I.-Reihe wurde hier produziert, wo das Suchen das Hauptmerkmal ist, unterbrochen von langweiligen Minispielen. Selbst die Hintergrundmusik ist typisch, wenn nicht sogar dieselbe. Ebenfalls steigerst du deine Ränge, indem du während des Suchens Punkte sammelst, auch wenn sie hier archäologisch benannt sind. Ob du auf Zeit oder im Touristenmodus unterwegs sein möchtest, kannst du in den Optionen auswählen und jederzeit ändern.

Es gibt 21 Orte im gesamten Spiel, die von der Grafik recht gut dargestellt sind. Gelegentlich ist es etwas verschwommen, aber eine gute Grundlage. Die Objekte sind zufällig, aber Orte und Objekte wiederholen sich im Spiel recht häufig, das lässt irgendwann Langeweile aufkommen. Manchmal sind Gegenstände auch umschrieben, wie zum Beispiel "Ein und Aus", womit dann ein Lichtschalter gemeint ist. Zu Anfang ist man immer noch auf der Suche nach dem Skarabäus, der überall ein Mal versteckt ist. Hast du alle 21, ist der geheime Spielmodus im Hauptmenü frei geschaltet. Hier kannst du alle Orte mit insgesamt über 1.800 Objekten erneut besuchen.

Der Skarabäus wird dir durch den Hinweis nicht angezeigt, nur die Listenobjekte. Der Tipp lädt sich schnell wieder auf, kostet dich aber jedes Mal 4.000 Punkte. Auch schnelles, falsches Klicken wird mit Punktabzug bestraft. Findest du schnell hintereinander mehrere Items, gibt es Bonuspunkte. Mit den Punktzahlen erhöhst du dann deine Ränge.

Ein Minispiel zeigt dir im Vorfeld, wohin dich deine Suche führt. Jedes Mal! Da bei diesen Minispielen aber wenig Phantasie und Einsatz gezeigt wurde, sind sie das Hauptübel des Spiels. Sie können leider nicht übersprungen werden, das heisst, du musst dich jedes Mal durch quälen. Es gibt Memory in unterschiedlichen Varianten, die aber ansich kaum einen Unterschied bewirken. Puzzles mit normalen Puzzleteilen, die drehbar sind. Puzzles, in denen du immer zwei Felder miteinander tauschen musst und Unterschiedsuchbilder. Diese Unterschiedsuchbilder sind der einzige Lichtblick und hier steht dir auch der Tipp zur Verfügung. Richtig schlimm ist aber die Tatsache, dass du auch schon mal in zwei Leveln, die direkt aufeinander folgen, denselben Ort auf dieselbe Weise puzzelst. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft ich das "Zelt" in derselben Weise erpuzzelt habe.

Das letzte Minispiel kann man aber ruhigen Gewissens als Rätsel bezeichnen und ist im Grunde das Beste am ganzen Spiel. Du musst zuerst heraus finden, wie du Symbole aktivierst und einen Code entschlüsselst, um das Grabmal zu öffnen. Hier muss tatsächlich ein wenig probiert und auch überlegt werden.

Amazing Adventures: The Lost Tomb ist ein handwerklich solides, aber doch auch aufgrund der Länge von 20 Kapiteln und Minispiele ein langweiliges Spiel, zumindest wenn man über die erste Hälfte hinaus ist. Einfallslose Minispiele, die sich 1:1 wiederholen ist eine Billig-Bauweise, die sich nur Spieler zumuten sollten, die Wert auf abschalten des Gehirnes beim Spielen legen. Als kleines Leckerchen für einen reinen Suchfan ist es gut geeignet, aber bitte nicht mehr erwarten.


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