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Allora und das zerbrochene Portal


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Herausgeber: Azart Developement Studio
Entwickler: Azart Developement Studio

Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 30.04.2010


In einer fernen Welt gibt es ein Problem: Oldiel, ein mächtiger Magier hat ein grossartiges Portal gebaut und ist hineingesogen worden. Denn leider wurde eine Kleinigkeit vergessen: Die Feinabstimmung durch einen Menschen. Allora, die skeptische Elfin und Frenkel, die freundliche Maus, beides Freunde von Oldiel, machen sich auf die Suche nach einem fähigen menschlichen Wesen und die Wahl fällt auf dich. Dein Ziel ist es nun, durch die verschiedenen Orte zu reisen, Kristalle und Runen zu finden und damit das Portal zu reparieren und Odiel zurück zu holen.

In den verschiedenen Kapiteln hast du drei bis fünf Orte. Jeder dieser Orte hat eine Suchliste. Du musst alle Gegenstände dieser Liste finden, einige davon, orange geschrieben, gehen in dein Inventar. In ein oder zwei Orten hast du dann noch kleinere Puzzle. Die Inventargegenstände werden dazu benutzt, an den einzelnen Orten durch Einsetzen Kristalle und später Runen zu finden. Zwischen den Orten bewegst du dich frei, ein Hinweis hilft, wenn du mal nicht weiterkommst.

Allora und das zerbrochene Portal ist eines der Spiele, die man mit dem fast altmodisch klingendem Wort entzückend beschreiben kann. Und es stimmt fast alles. Die Grafiken sind hübsch, die Gegenstände oft gut aber niemals unfair oder unsichtbar versteckt und willkürlich. Die Puzzle sind einfach, aber doch nicht so einfach, dass sie langweilig sind. Viel Geschichte gibt es nicht, dein Auftrag ist klar. Zwischen den Kapiteln wirst du nur kurze Anmerkungen der Elfin bekommen, die auf den nächsten Ort hinweisen. Der sich wieder aufladende Hinweis hat eine gute Geschwindigkeit, ist nicht zu schnell, nicht zu langsam. Und mehr noch, er ist präzise, etwas, was ich häufig bei Spielen vermisse: Er zeigt dir entweder einen Gegenstand deiner Liste oder die Richtung in die du gehen sollst oder einen Inventargegenstand und den Ort an dem du ihn benutzen musst.

Es gibt keine falsche Objektbezeichnungen, das Deutsch ist einfach aber richtig, mit ein wenig Humor gewürzt, denn die Elfin ist offensichtlich nicht gerade ein Fan der menschlichen Rasse. Frenkel, die kleine Maus dagegen, ist absolut niedlich (mit Ohrringen, Schwanzring und Brille) wird er dich für gelöste Puzzle beglückwünschen und dir auch ansonsten mit Rat beiseite stehen. Und auch die Spieldauer von 3,5 - 4 Stunden ist durchaus ok. Einzig die Angewohnheit, die Richtungspfeile ständig bei Fehlklicks anzuzeigen ist ein bisschen nervig.

Allora und das zerbrochene Portal ist kein grosses Spiel, keine Sammleredition, es hat keine aufwendige (und dann schlecht erzählte) Geschichte, es hat keine gruseligen Bilder, keine Buhuuhuuu-Nebengeräusche und keine tragende Symphonie als Hintergrundmusik, die man in jedem zweiten Spiel dann wieder zu hören bekommt. Es ist besser als das.

Allora und das zerbrochene Portal ist ein freundliches Spiel, bei dem es viel zu suchen, ein wenig zu rätseln und ungemein vieles zu belächeln gibt. Es macht Spass, hat einen Wiederspielwert und erinnert mich ein wenig an "Brunhilda and the dark Crystal". Es gibt Spiele, die den "Grossen" die Zunge zeigen, weil man spürt, dass sie mit Liebe gemacht sind, nicht nur mit Blick auf die Brieftasche. Allora und das zerbrochene Portal gehört dazu. Ein wunderbares und ja, ein entzückendes Spiel, dass vor allem für die Suchfreunde ein absolutes Muss sein sollte.


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