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All my Gods

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Herausgeber: Realore
Entwickler: Realore

Download: BigFish Games.de
Download: Zylom.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 21.04.2012


Du dachtest, Göttern wird alles in die Wiege gelegt? Ha! In All my Gods wirst du erleben, dass Gott ganz und gar kein Zuckerschlechen ist: Wenn Papa ein erfolgreicher Gott ist, aber nun an die Rente denkt, dann ist es nur natürlich, dass er den Sohn in seinen Fußstapfen sehen möchte. Das macht Saturn seinen Kumpanen im Götterrat deutlich.

Und nach einigem Zögern sind die anderen Götter bereit, Saturn's Sohn dabei zu helfen, ein guter und gerechter Gott zu werden. Alle? Nein, nicht alle. Mars ist ganz und gar nicht enzückt. Zumal seine geliebte Venus auch noch ihr Herz für den Jüngling entdeckt. Seine Mutter Hera eilt dem Sohn zur Seite und macht dein Leben sicherlich nicht leichter. Du hast es nicht leicht, in dieser entzückenden Aufbau-Simulation.

Deine Aufgabe ist es, eine erfolgreiche Zivilisation zu schaffen. Baue Hütten für Arbeiter, Felder, damit die Menschen etwas zu essen haben, Sägemühlen für Holz, Steinbrüche für Steine. Aber auch Märkte, Bäckereien, Schulen und Universitäten, Tempel und vieles, vieles mehr. Es ist der Gottvater Jupiter, der dich in der Hauptsache unter seine Fittiche nimmt, dir den Umgang mit Manna, göttlichen Kräften und mehr erklärt. Und neben Venus sind es auch Venus und Hermes, die dir mit Rat und Tat, also mit hilfreichen Aufgaben zur Seite stehen.

Das Schöne ist: Es gibt nur bei sehr wenigen Aufgaben ein Zeitlimit und bei diesen Aufgaben sind es nur Mars und Hera, die ernsthafte Konsequenze auf ein auslaufen des Zeitlimits folgen lassen. Du bist relativ frei in der Wahl deiner Bauplätze, nur wenige Gebäude können nur an ganz bestimmten Stellen stehen. Aber den Platz wirst du dir schaffen müssen. Steinbrocken, Wälder und andere Hindernisse stehen in deinem Weg. Nicht alle können durch die Arbeiter beseitigt werden, manches Mal sind einfach nur deine göttlichen Kräfte gefragt. Falls die Leute dich lang genug angebetet haben. Ansonsten musst du halt den Ende des Tages abwarten, da bekommst du alle erarbeiteten Rohstoffe. So ist für einen kontinuirlichen Fluss gesorgt.

Und glaube ja nicht, dass die Menschen einfach nur dankbar sind, für das was du für sie tust. Sie gehen durchaus in Streik, vor allem wenn Rohstoffe fehlen. Wenn du also viele Streiks hast, musst du herausfinden, welcher Rohstoff das Gebäude benötigt und entsprechend die Zubringer-Gebäude erweitern oder mehr davon bauen. Um aber so weit zu kommen, musst du Schulen und Universitäten bauen. Nur so kannst du Studiengänge absolvieren und deine Zivilisation erweitern. Von Sümpfe trockenlegen über Holzwege bis zu Steinstraßen. Von der kleinen Fischerhütte bis zum Hafen, der dir eine Handelsroute erlaubt.

Als Gott hast du natürlich auch die Möglichkeit, deine architektonischen Gegebenheiten zu verändern. So kannst du, bis auf einige Ausnahmen, alle Gebäude dorthin verschieben, wo du sie haben willst. Und das musst du auch, weil man anfänglich, durch Hindernisse beschränkt, sehr unökonomisch baut. Der Bildschirm ist lebhaft. Das Volk lebt in Tavernen, ist ein fröhliches Völkchen, dass sich auch gern auf dem Rathausplatz zum Plaudern trifft, während in den umliegenden Gebäuden fleißig gearbeitet wird. Mit gedrückter Maustaste kannst du deinen dein Land "verschieben" und so überall nach dem Rechten sehen. Bricht ein Feuer aus oder benötigt ein Gebäude Reparatur, erzählen die Menschen es dir, aber du wirst schauen müssen, wo Symbole das beschädigte oder Flammen das brennende Haus anzeigen.

Hast du das Ziel der Zivilisation erreicht (ca. 6-7 Stunden), kannst du im Freispiel weiter machen oder vielleicht mit einem neuen Spielerprofil noch mal von vorne anfangen und so von deinen Kenntnissen profitieren. Denn nicht alles wird dir gesagt, manches lehrt einfach die Erfahrung. Und beim nächsten Mal macht man es halt anders und hoffentlich besser.

Hübsche Grafiken, eine amüsante Geschichte und ein unterhaltsamer Spielverlauf, der an keiner Stelle langweilig wird. Keine Aufgabe ist so, dass du lange einfach nur dasitzt und wartest, bis etwas fertig ist - nun ja, du bist ein Gott und mit ausreichend Manna kannst du überall ein wenig nachhelfen. Sowohl bei der Produktion als auch beim Bau. Und ist ohne Zweifel auch für Anfänger geeignet. Wirklich etwas falsch machen kann man einfach nicht. Gebäude können im Notfall nicht nur umgestellt, sondern auch zerstört werden.

All my Gods ist ein amüsantes Spiel. Es ist natürlich nicht so tiefgreifend, wie die die Virtual Villager Serie, es gibt auch keine Fortpflanzung, die Aufgaben sind nicht geheimnisvoll, sondern klar umrissen. Dafür dauert es aber auch keine gefühlte Ewigkeit, bis irgendetwas fertig ist. Wer Spaß an kurzweiliger Simualtion hat, fast ohne Zeitdruck, der ist bei All my Gods hervorragend aufgehoben.

 


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