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Alice im Wunderland


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Merscom

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Autor: Sonja R.
Datum: 22.03.2010

Rachael Jordan betritt ihr neues Haus, sieht sich ein wenig um und hört eine Mädchenstimme, die Hilfe möchte. Auf der Suche nach der Quelle der Stimme geht sie in den Keller und findet dort einen Brunnen vor, der sie in ein eigenartiges Land bringt: Das Wunderland. Mittlerweile weiss sie aus der Zeitung, dass ein Mädchen names Alice und 10 weitere Mädchen verschwunden sind. Sehr bald wird ihr klar, dass sich alle im Wunderland befinden und Rachael macht es sich zur Aufgabe, diese Mädchen zu befreien.

Alice im Wunderland kennt fast jeder, denke ich. Hier ist die Geschichte abgewandelt worden und hat nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde jedoch gut gewählt, da gerade der Film in den Kinos angelaufen ist und natürlich jeder denkt, das Ganze bekommt man nun als Spiel. Beides hat nichts miteinander gemein.

Hier bist du nicht Alice, die ins Wunderland geht, sondern eben diese Rachael. Nachdem du im Kinderzimmer des Hauses warst und die Treppe wieder herunter kommst, ist die Kellertür zunächst verschlossen. Also machst du dich auf die Suche nach einer Möglichkeit, in den Keller zu kommen. Dabei kannst du dir alle Zeit der Welt lassen, denn ein Zeitlimit gibt es nicht.

In der Regel werden die nächsten Spielschritte durch Anklicken von Gegenständen oder Personen ausgelöst. Klickst du also nun diese Kellertür an, fehlt dir zunächst der Schlüssel. Als Reaktion auf deinen Klick bekommst du die Aufgabe, 10 Schlüssel zu finden. Sie gehen als Schlüsselbund ins Inventar und du öffnest damit die Kellertür.

Wirklich weiter hilft dir das aber auch nicht, denn die Kinke fehlt. Also marschierst du hoch ins Kinderzimmer, findest eine Zeitung, die dich über die Geschehnisse informiert und musst 7 Unterschiede finden. Das bringt dir dann die Türklinke ein.

Endlich in den Keller vorgestossen, brauchst du Licht. Das ist die dritte Suchvariante, die in diesem Spiel vorkommt. Du siehst unten Bilder von Gegenständen, die du dafür brauchst. Diese Bilder haben in ihren Kästchen oft unterschiedliche Hintergründe. Der normale, dezente sagt dir, dass du dieses Objekt an diesem Ort finden kannst. Ist der Hintergrund aber dunkelrot, dann musst du dafür woanders hin.

In den meisten von den 12 Kapiteln bringt dich das dazu, zwischen mehreren Orten hin- und her zu laufen. Wenn du alles gefunden hast, geht es als Einheit ins Inventar, von wo aus du es dann am Ausgangspunkt deiner Suche einsetzt. Aber auch nach Liste wird gesucht, diese Gegenstände gehen ebenfalls ins Inventar und die Einsatzmechanik ist immer dieselbe.

Von daher ist das Spiel schon abwechslungsreich, wären nicht die Minispiele. Es gibt exakt drei Arten Minispiel, die sich immer wiederholen: Puzzle, Schiebe- und Zahnradrätsel. Gerade letztere mache ich eigentlich sehr gerne, aber zum Schluss konnte ich sie nicht mehr sehen. Glücklicherweise können sie alle ohne Konsequenz nach einer Wartezeit übersprungen werden.

In allen Situationen steht dir der Tipp zur Verfügung, der schon einige Zeit braucht, um neu aufzuladen. Leider leert er sich auch, wenn er dich an einen anderen Ort verweist. Vor Ort ist er recht grossräumig und damit auch ein bisschen unpräzise.

Irgendwie unpräzise ist auch das Spiel. Links unten ist immer deine momentane Aufgabe nachzulesen. Du bekommst zwar öfters in Gesprächen Hinweise, wo du suchen sollst, aber längst nicht immer. Wenn du dann einen einzelnen, kleinen Schlüssel irgendwo an 3 Orten finden sollst, stehst du schon auf dem Schlauch. Auch sind die Stellen, an denen du den Ort wechseln kannst, manchmal schwierig anzuklicken. Es wirkte alles teilweise ein bisschen unausgegoren.

Aber die Grafik ist eine Wucht, das muss man ganz klar sagen! Das Geklimper im Hintergrund, das wohl Musik darstellen sollte, habe ich abgeschaltet und auch die Nebengeräusche waren nicht gerade gelungen. Das Gewitterdonnern in Rachaels Haus hörte sich eher an, als wenn ich unsere Kellertreppe hinunter falle.

Alice in Wonderland ist ein Spiel, das man auf jeden Fall hätte besser machen können. Die Ansätze sind da, aber es wurde bei weitem nicht alles ausgeschöpft. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass 2 bis 3 Stunden Spielzeit nicht die Welt ist. Der Wiederspielwert ist Null, aber ein Probedownload ist unbedingt empfehlenswert.


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