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Alexandra Fortune
Nachlese
Herausgeber: BlitPop
Entwickler:BlitPop

Wenn Du Alexandra Fortune: Das Geheimnis der Mondinseln auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sabine

Alexandra wird eines Tages von ihrem Grossvater William ein mysteriöser Anhänger anvertraut, der lange Zeit von Generation zu Generation weitergereicht wurde und sehr wichtig zu sein scheint, denn Alexandra soll gut auf ihn aufpassen. Seit diesem Tag ist sie immer an der Seite ihres Grossvaters gewesen, wenn dieser an seinen Untersuchungen gearbeitet hat und sie mit seinen faszinierenden Geschichten mit der Welt und deren Geheimnissen vertraut machte. Als er eines Tages verschwindet macht sie sich zunächst keine Sorgen, da es nicht unüblich für ihn ist, auf eine monatelange Expedition zu gehen, ohne jemandem etwas davon zu erzählen. Doch als Alexandra bemerkt, dass ihr Grossvater sein kostbares Tagebuch, in dem Notizen aus seinem gesamten Leben stehen, auf dem Schreibtisch liegen gelassen hat, wird ihr bewusst, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Beim Durchblättern des Buches stösst sie auf Eintragungen über die Mondinseln, die von einem grossen Geheimnis umgeben sein sollen, auch eine Zeichnung des Anhängers befindet sich auf diesen Seiten. Alexandra macht sich auf den Weg zu der geheimnisvollen Inselgruppe, um dort nach ihrem Grossvater zu suchen und um herauszufinden, was den Anhänger mit dem Geheimnis der Inseln verbindet.

In den 8 Kapiteln dieses Spiels kommt man wirklich viel rum, denn man findet sich nicht nur an einem für Inseln typischen Sandstrand wieder, sondern auch in einer ägyptischen Pyramide, in einem asiatischen Tempel, auf einem Piratenfriedhof, in einem griechischen Forum und an noch vielen anderen unterschiedlichen Orten, die es auf jeder der 8 Inseln zu entdecken gibt. In aller Ruhe kann man dort in insgesamt 45 Leveln nach den versteckten Objekten suchen, denn ein Zeitlimit gibt es weder bei der Suche noch bei einem der 12 Minispiele, aber nun alles der Reihe nach.

Die Hauptaufgabe des Spiels besteht darin, abgebildete Objekte, die in einer Aufgaben-Leiste erscheinen, an einem Stück oder auch oft in Einzelteile zerlegt im Bild zu finden. Hat man dann alle Objekte gefunden bzw. vervollständigt, wandern diese meistens weiter in das Inventar und müssen von dort aus wieder in das Bild eingesetzt werden. Oft kann man Teile der Objekte erst finden, wenn ein oder mehrere Inventarobjekte richtig eingesetzt wurden, denn schliesslich befindet man sich ja auf geheimnisvollen Inseln und da liegt die Lösung eines Rätsels natürlich nicht immer gleich offen vor einem. Die zu suchenden Objekte passen sich aber stets dem aktuellen Geschehen in der Geschichte des Spiels an und sind auch nicht selten gut versteckt bzw. oft nur schwierig zu erkennen, da sie entweder sehr klein oder farblich ihrem Hintergrund angepasst sind. Manchmal ist es allerdings auch so, dass man einfach nur alles anklicken muss, was irgendwie nicht so richtig ins Bild passt, in den meisten Fällen liegt man damit richtig, was das Auffinden von Objekten betrifft und wenn nicht, ist das auch nicht weiter tragisch, denn Fehlklicks haben in diesem Spiel keine Konsequenzen.

Um aber dennoch eventuellen Such-Schwierigkeiten Abhilfe leisten zu können, kann man erstens den sich immer wieder aufladenden Hinweis benutzen, der sich in Form eines Anhängers am Bildrand befindet und nach dem Anklicken über das Bild bewegt werden muss, damit er einem durch sein Hellerwerden und sein Schnellerdrehen das gesuchte Objekt anzeigen kann, oder zweitens den Tipp, der sich in Form einer Lupe ebenfalls am Bildrand befindet. Der Tipp lohnt sich immer dann, wenn man nicht genau weiss, wo ein Inventarobjekt eingesetzt werden kann und soll, denn dann kann man die Lupe einfach anklicken und sie auch wieder über das Bild bewegen. Stösst man bei diesen Bewegungen zufällig auf eine Stelle, an der ein Inventarobjekt vermisst wird, erhält man umgehend einen schriftlichen Hinweis und kann dann auch noch zusätzlich die Lupe über die Inventarobjekte bewegen, die sich einem dadurch namentlich vorstellen. Benutzt man weder Tipp noch Hinweis, helfen einem die kleinen blauen Zahnräder am Mauszeiger und das Funkeln mancher Bildstellen dabei, eine passende Stelle zu finden.

Die Minispiele sind mal einfacher mal kniffliger aber stets andere und somit abwechslungsreich. Es gibt Kreise, die in die richtige Position gedreht werden müssen, Kisten, in die Objekte optimal einsortiert werden müssen, klassische Puzzle, Schiebe- und Tauschpuzzle, ein Memory-Spiel, Lichterabfolgen, die wiederholt werden müssen, Schlösser, die geknackt werden müssen, Stromkreise, die zu schliessen sind und Steine, die zum Leuchten gebracht werden müssen. Auch die Minispiele sind wie die Suchbilder jedes Mal in die Geschichte involviert und auch immer lösbar, denn im Zweifelsfall kann man sie überspringen, nachdem die entsprechende Schaltfläche nach kurzer Zeit aufgeladen bzw. aktiviert ist.

Zur Grafik sei gesagt, dass manche Bilder manchmal ein wenig unscharf wirken, was die Suche nach den Objekten erschwert aber dennoch ist sie ingesamt gut gelungen und bietet mit düsteren sowie auch mit farbenfrohen Motiven eine gute Mischung, die weder zu wenige noch zu viele Objekte pro Bild beinhaltet. Auch die Musik ist grösstenteils jeder neuen Umgebung angepasst worden und reicht von rythmischen Karibik- über ägyptische Pyramiden- bis hin zu irisch angehauchten Klängen.

Im Spiel gibt es jede Menge Dialoge und Sequenzen, die einen die Geschichte von Alexandra und ihren Mitstreitern gut verfolgen lässt, wenn man das möchte. Wenn nicht, können Dialoge sowie Sequenzen mit einem simplen Mausklick auch einfach übersprungen werden.

Der erste Durchgang von "Alexandra Fortune-Das Geheimnis der Mondinseln" bietet eine gute Spiellänge, was aber leider durch die allesamt konstanten Objekte beim zweiten Durchspielen nicht mehr der Fall ist. Daher ist die Probestunde definitiv noch zu empfehlen, einen Kauf sollte jedoch nur derjenige tätigen, der an dieser Spielform Freude hat oder das Ende der Geschichte erfahren möchte, denn im Stil der Probestunde geht es weiter bis zum Ende.

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