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Alchemy Mysteries - Prague Legends


tassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Jet Dog Studio

Download: BigFish Games.com

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Autor: Christin B.
Datum: 17.03.2014

Geheimnisvolles Erbe ohne jegliche Spannung
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Eva kehrt nach Prag zurück, nachdem sie ihr gesamtes Leben im Waisenhaus verbracht hat. Ihre Vergangenheit ist ein Rätsel, sie weiß nichts darüber. Wer hat ihr dieses Haus vererbt und aus welchem Grund? Welche Geheimnisse wird Eva aufdecken können und was haben die schwarzen Alchemisten damit zu tun?

Zu Beginn des Spieles haben wir die Wahl zwischen zwei Schwierigkeitsstufen. Im einfachen Modus gibt es weniger Objekte in einer Wimmelbildszene, Hinweise zu Objekten und überspringen und der Tipp laden sich schneller auf. Im Profi Modus gibt es mehr Objekte in einer Wimmelbildszene, keine Anleitung, der Tipp und überspringen  laden sich nur langsam auf. Den Schwierigkeitsmodus sollte man sorgfältig wählen, denn man kann ihn nachträglich nicht nochmal ändern.

Nachdem wir uns eine kurze Filmsequenz angeschaut haben, befinden wir uns vor dem Anwesen, welches wir geerbt haben. Gespielt wird aus der „Ich-Perspektive“, man kann sich durch Richtungspfeile nach allen Seiten drehen. Die Taste „Navigation“ zeigt uns alle Richtungen an, in welche wir uns bewegen können. Auch ein Tagebuch steht uns zur Verfügung, in welchem alle wichtigen Informationen und auch Hinweise zu Rätseln festgehalten werden.

Und so beginnen wir uns im Haus nach Hinweisen umzuschauen und erkunden nach und nach jeden Raum. Der Mauszeiger verwandelt sich in eine Hand, wenn wir Türen öffnen oder Inventargegenstände aufnehmen können. Die Lupe zeigt uns Bereiche, welche wir näher betrachten können. Befinden wir uns in einer Nahansicht, können wir nur über den „Zurück“-Button in den Raum zurückkehren.

Die Steuerung und die Ansicht sind zu Anfang gewöhnungsbedürftig und man braucht seine Zeit, um damit klar zu kommen. Die Grafik wirkt matt, verwaschen und düster. Objekte in Wimmelbildszenen sind oft klein und schwer erkennbar. In manchen Wimmelbildszenen müssen Inventargegenstände eingesetzt werden. Hast man diese noch nicht, kann man das Wimmelbild erst abschließen, nachdem man die benötigten Gegenstände woanders gefunden hast. Die Rätsel im Spiel sind wenig fordernd und eher was für Anfänger.

Weiß man im Spiel nicht weiter, zeigt einem der Tipp die Richtung an und wo gerade etwas zu tun ist. Eine Karte gibt es nicht.

Irgendwie kommt dieses Spiel nicht so richtig in Fahrt, es ist mehr so ein dahin plätschern ohne jegliche Spannung. Oft irrt man umher und weiß nicht was man als nächstes tun soll. Der Tipp wird in diesem Spiel zum besten Freund.
Auch das plötzliche Erscheinen von Geistern in Wänden, Fenstern oder direkt vor uns kann die Stimmung nicht heben. Die Musik und Soundefekte, welche eine gruselige Atmosphäre herstellen sollen, werden schon nach kurzer Zeit nervig.

 

Fazit:
Man ist froh, wenn es vorbei ist, wenn man nicht schon vorher genervt aufgibt. Es hätte schön werden können. Die Geschichte verspricht ein spannendes Abenteuer und man ist wirklich gewillt, das Geheimnis rund um das Erbe zu lüften. Leider machen die schlechte Steuerung, der langweilige Spielverlauf, die schwammige Grafik und der nervige Sound das Spiel kaputt. Das einzige gute ist, dass es sich um keine Sammleredition handelt.
Für alle, die das Abenteuer wagen möchten, sei ein Probedownload anzuraten.


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