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A Gypsy's Tale: Der Turm des Schicksals


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Amaranth Games

Autor: Claudia K.
Datum: 12.10.2010

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Eine Zigeunerin wird von einem Mönch gebeten, eine Frau aus einem Turm zu retten. Und so beginnt dein Abenteuer, das, glaubt man dem Ende, der Anfang einer Serie ist.

Dein primäres Ziel ist es zunächst also, den Turm zu finden und zu sehen, wer dort drin ist und wie du die Frau retten kannst. In bekannter Wimmelbild-Abenteuer Manier bewegst du dich mehr oder weniger frei in den verschiedenen Szenen. Zu Beginn stehen dir nur zwei Orte zur Verfügung, im Verlauf des Spieles kommen einige mehr hinzu. Schön gemacht: In jeder Szene gibt es eine bestimmte Anzahl von Edelsteinen zu finden. Hast du diese gefunden, wird der Ort auf der Karte freigeschaltet und du kannst jederzeit mit einem Klick dorthin zurück kehren. Fehlen dir ein oder mehrere Juwelen, wirst du zu Fuss deine Orientierung testen können.

Um neue Orte freizuschalten, wirst du verschiedene Rätsel lösen müssen. Benötigte Gegenstände findest du in den jeweiligen Szenen, an anderer Stelle, kannst sie im Laden kaufen (sofern die Benutzung bereits vorgesehen ist) oder erhältst sie durch das Lösen anderer Rätsel. So wirst du, um ein Tor zu öffnen zum Beispiel dem Erntegott Gaben bringen müssen. Um das aber zu tun musst du vorher den Garten aufräumen, Samen finden, pflanzen, wässern, ernten. Von Zeit zu Zeit gibt es auch ein paar Minispiele, alle samt unteres Niveau ohne viel Anspruch.

Die Grafiken sind schön und du wirst die zu suchenden Gegenstände gut erkennen können. Das Problem an A Gypsy's Tale: Der Turm des Schicksals liegt immer wieder mal in der Aufgabenstellung. Denn nicht immer macht es Sinn, was du tun musst, um deine vorgegebenen Aufgabe zu lösen. Der Hinweis, der sich rasch wieder auflädt ist ebenfalls nicht immer hilfreich, denn es ist schön, dass er dir zeigt, dass du die Blitzmaschine benutzen sollst, weniger schön ist es, wenn du überhaupt noch nicht hast, was du für die Blitzmaschine brauchst. Da heisst es dann suchen und rumlaufen.

Das Spiel hat absolut nichts Besonderes, wenn man von den Figuren absieht: Ob es nun der Zwerg ist, der Mönch, der verzauberte Schwan, alle sind liebevoll gezeichnet. Bei einer Figur allerdings weiss ich bis heute nicht, was er überhaupt mit der Geschichte zu tun hat. Das, was er erzählt ist weder wichtig noch interessant, noch brauche ich ihn für irgendetwas. Nun ja, vielleicht wird es in der Fortsetzung klarer.

Und das ist es, woran A Gypsy's Tale leidet: Es ist ein nettes Spiel, dessen Geschichte du dir erspielst und die dann auch eine mehr oder weniger unerwartete Wendung nimmt. Du spielst in einer bizarr schönen Welt. Aber mehr ist es auch nicht. Es ist nicht besonders spannend, du weisst im Grunde schon immer weit vorher, was als nächstes passieren wird. Es nicht sehr anspruchsvoll. Anspruch kreiert wurde maximal mit der Unlogik in den Aufgaben.

Aber: Es ist schön und die Zeit in der du spielst wirst du es geniessen. Es macht Spass, es wird dir kein Kopfzerbrechen bereiten, aber dich durchaus mal um die Ecke denken lassen. Spielen, geniessen und die angekündigte Fortsetzung nicht mit Spannung aber doch freudig erwarten.

 

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